Schwerer Unfall auf der A6
: Lkw kippt nach Reifenplatzer um – Stau auf der Autobahn

Ein umgestürzter Lkw behindert bei Schnelldorf am Mittwoch (4. Februar) und Donnerstagnacht viele Stunden lang den Verkehr auf der A6. Mehrere hunderttausend Euro Schaden.
Von
res
Schnelldorf
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Polizei sichert Unfallstelle: ARCHIV - 11.06.2017, Bayern, Günzburg: Auf einem Polizeifahrzeug warnt auf der Autobahn eine Leuchtschrift vor einer Unfallstelle. (zu dpa: «Schneehaufen bringt Sattelzug auf A9 ins Schleudern») Foto: Stefan Puchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Nach einem Lkw-Unfall bei Schnelldorf kommt zwölf Stunden lang zu Behinderungen auf der A6.

Stefan Puchner/dpa
  • A6 bei Schnelldorf: Lkw kippt nach Reifenplatzer um, Fahrer bleibt unverletzt.
  • Unfall am Mittwoch kurz nach 15 Uhr, Fahrtrichtung Nürnberg, nahe AS Schnelldorf.
  • Muldenkipper: Totalschaden; Diesel lief aus und versickerte im Erdreich.
  • Feuerwehr, Wasserwirtschaftsamt und Autobahnmeisterei im Einsatz; Spezialfirma barg.
  • Vollsperrungen und einspuriger Verkehr; Freigabe kurz nach 3 Uhr nach 12 Stunden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach berichtet, ist am Mittwochnachmittag kurz nach 15 Uhr ein 42-Jähriger mit seinem Sattelzug auf der A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg gefahren. Kurz nach der Anschlussstelle Schnelldorf platzte der vordere rechte Reifen der Sattelzugmaschine. Weil das Gespann daraufhin nicht mehr zu kontrollieren war, kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab.

Diesel im Erdreich

Dadurch kippte der Sattelzug im Bankett um. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien, der Lkw ist Totalschaden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Fahrzeug um einen Muldenkipper. Zudem lief der Dieselkraftstoff des Fahrzeugs aus und versickerte in der Erde. Neben der Feuerwehr Schnelldorf waren das Wasserwirtschaftsamt Ansbach sowie die Autobahnmeisterei Herrieden an der Unfallstelle im Einsatz.

Bergung durch Spezialisten

Für die Bergung des Fahrzeugs wurde ein Spezialunternehmen angefordert. Im Anschluss musste das kontaminierte Erdreich ausgebaggert und entsorgt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergungs- sowie Baggerarbeiten war die Autobahn zumindest zeitweise voll gesperrt.

Größtenteils jedoch lief der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei. Erst um kurz nach 3 Uhr heute Morgen und damit nach 12 Stunden konnte die Fahrbahn wieder vollständig freigegeben werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt.