Einsatz in Ansbach
: Polizei schießt auf 47-Jährigen

Ein 47-jähriger Mann löste am späten Samstagabend einen Polizeieinsatz in Ansbach aus. Polizeibeamte stoppten den Tatverdächtigen mit einem Schuss ins Bein.
Von
res
Ansbach
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Polizei - Symbolbild: ARCHIV - 27.03.2025, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Das Wort «Polizei» steht auf einem weiß-roten Absperrband. (zu dpa: «Mutter tot auf Balkon – Sohn am Tatort festgenommen») Foto: David Young/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein 47-Jähriger randaliert in Ansbach und hat ein Messer – Polizist schießt den Mann nieder

David Young/dpa
  • Polizeieinsatz in Ansbach: 47-Jähriger nach Messerangriff durch Schuss ins Bein gestoppt.
  • Tatverdächtiger ignorierte Warnungen und ging mit Messer auf Polizisten zu.
  • Mutter des Mannes konnte Wohnung verlassen und Polizei alarmieren.
  • Verletzung des Mannes nicht lebensbedrohlich, Ermittlungen durch Bayerisches Landeskriminalamt.
  • Einsatzort: Mehrfamilienhaus in der Platenstraße, Maßnahmen in Abstimmung mit Staatsanwaltschaft Ansbach.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gefährlicher Einsatz in Ansbach: Ein Polizist hat am Samstagabend, 6.12.2025, in der mittelfränkischen Nachbarstadt einen Mann durch einen Schuss am Bein verletzt. Der 47-Jährige sei am Abend mit einem Messer auf mehrere Polizisten zugegangen und habe auch nach einem Warnschuss nicht angehalten, berichtet die Ansbacher Polizei. Deshalb habe ihm ein Beamter ins Bein geschossen.

Mutter konnte sich in Sicherheit bringen

Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Platenstraße verständigten um kurz nach 23 Uhr den Polizeinotruf. Ein 47-jähriger Mann soll zuvor in der Wohnung seiner Mutter randaliert haben. Diese konnte ihre Wohnung verlassen und bei einer Nachbarin einen Notruf veranlassen. Als eine Polizeistreife an der Wohnung eintraf, stellten die Beamten fest, dass sich der Mann mit einem Messer bewaffnet hatte. Die Beamten zogen sich daraufhin aus der Wohnung zurück und forderten Unterstützung an.

Mit Messer auf Polizisten zugegangen

Nach derzeitigem Ermittlungsstand verließ der Tatverdächtige kurz darauf die Wohnung. Da er zu diesem Zeitpunkt sichtbar ein Messer mit sich führte, forderten die Beamten den Mann auf, das Messer wegzulegen. Der Tatverdächtige ignorierte diese Aufforderungen jedoch und ging stattdessen auf die eingesetzten Beamten zu. Nachdem ein Warnschuss abgegeben worden war, schoss ein Polizist auf den 47-Jährigen. Der Schuss traf den Tatverdächtigen am Bein. Nachdem die Polizisten den Mann medizinisch erstversorgt hatten, musste er ins Krankenhaus gebracht werden. Seine Verletzung wird als nicht lebensbedrohlich eingestuft.

Vor Ort übernahmen Beamte des Kriminaldauerdienstes Mittelfranken erste Tatortmaßnahmen. Die Ermittlungen zur Prüfung der Rechtmäßigkeit des polizeilichen Schusswaffengebrauchs werden – wie in derartigen Fällen üblich – durch das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) geführt. Alle Maßnahmen werden dabei in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ansbach getroffen.