Sattelzug auf der A6 brennt aus: Lachgasflaschen explodieren mit teils 200 Meter hohen Stichflammen

Die Feuerwehr war mit rund 100 Kräften im Einsatz. Die Polizei geht aktuell von einem technischen Defekt als Brandursache aus.
Feuerwehr Aurach- Auf der A6 bei Herrieden brannte am Freitagabend ein Sattelzug vollständig aus.
- Der Fahrer stoppte nach der Anschlussstelle Herrieden, als er Flammen am Auflieger sah.
- Explodierende Lachgasflaschen lösten bis zu 200 Meter hohe Stichflammen aus – mehrere Brandherde.
- Rund 100 Einsatzkräfte löschten, ein Polizei- und ein Rettungsdienst-Hubschrauber suchten Glutnester.
- Die A6 war etwa drei Stunden gesperrt; Ursache laut Polizei wohl ein technischer Defekt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf der A6 ist am Freitag gegen 20 Uhr ein Sattelzug komplett ausgebrannt. Der 59-jährige Fahrer wurde nach der Anschlussstelle Herrieden in Fahrtrichtung Heilbronn immer langsamer und konnte das Fahrzeug noch auf dem Standstreifen abstellen, der allerdings aufgrund einer Baustelle nicht sehr breit war, wie die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach in ihrem Pressebericht schreibt.
Als der Mann ausstieg, sah er schon die Flammen am Auflieger. Innerhalb kurzer Zeit stand dann der komplette Sattelzug in Flammen. Da die Ladung zum Teil aus Lachgasflaschen bestand, kam es zu mehreren Explosionen, die teilweise Stichflammen bis zu 200 Meter Höhe verursachten.
Verschiedene Brandherde
Dadurch breitete sich der Brand auf die gesamte Fahrbahn und angrenzende Böschungen und Wälder aus. Die Feuerwehr, die mit rund 100 Kräften im Einsatz war, konnte die verschiedenen Brandherde löschen. Ein Hubschrauber der Polizei und des Rettungsdienstes suchte nach Glutnestern in der Umgebung.
Die A6 musste für circa drei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Bergung des komplett ausgebrannten Sattelzuges dauerte bis in die Morgenstunden und wurde durch die Autobahnmeisterei und das THW abgesichert. Der Sachschaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich. Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Polizei von einem technischen Defekt als Brandursache aus.

