Buch über Reichsbürger
: „Die Akte Ingo K.“: Einblicke in ein gefährliches Weltbild

Unser Mitarbeiter Timo Büchner präsentiert sein Buch über Reichsbürger im Südwesten. Die Vorstellungen finden unter anderem in Schwäbisch Hall, Crailsheim und Kirchberg statt.
Von
swp
Landkreis Schwäbisch Hall
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Ein beschädigtes ballistisches Schutzschild, das bei einer Wohnungsdurchsuchung in Boxberg-Bobstadt zum Einsatz kam, steht im Polizeipräsidium Heilbronn auf einem Tisch. Bei einer Wohnungsdurchsuchung eines mutmaßlichen Reichsbürgers wegen Verdachts auf illegalen Waffenbesitz, gab es in Boxberg-Bobstadt einen Schusswechsel zwischen dem Mann und der Polizei - Dazu gab es heute eine Pressekonferenz der Polizei mit Details zum Einsatz. +++ dpa-Bildfunk +++

Dieses ballistische Schutzschild wurde bei der Wohnungsdurchsuchung in Boxberg-Bobstadt beschädigt. Es gab einen Schusswechsel zwischen einem Reichsbürger und der Polizei.

Christoph Schmidt/dpa
  • Buch „Reichsbürger im Südwesten: Die Akte Ingo K.“ von Timo Büchner beleuchtet Fall in Boxberg.
  • Ingo K. schoss am 20. April 2022 auf SEK-Beamte; Gericht sieht Mordversuch.
  • Buchpremiere am 15. November, weitere Termine in verschiedenen Städten.
  • Anmeldung per E-Mail nötig, Lichtbildausweis erforderlich.
  • Veranstalter können rechtsextreme Personen ausschließen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am frühen Morgen des 20. April 2022 will die Polizei eine illegale Waffe des Reichsbürgers Ingo K. in Boxberg-Bobstadt einziehen. Als das SEK versucht, den Rollladen seiner Terrassentür zu öffnen, fallen Schüsse aus der Wohnung. Das Oberlandesgericht Stuttgart ist überzeugt: Der Reichsbürger hat geschossen, um mehrere SEK-Beamte zu töten.

Das Buch „Reichsbürger im Südwesten. Die Akte Ingo K. aus Bobstadt“ von Timo Büchner, das jetzt ein Jahr nach dem Gerichtsurteil erscheint, beleuchtet die Tat und deren Hintergründe. Es gibt Einblicke in das gefährliche Weltbild von Ingo K., der auch im Landkreis Schwäbisch Hall lebte und arbeitete, und führt seine schnelle Radikalisierung während der Corona-Pandemie vor Augen. Zudem deckt es seine rechtsextremen Netzwerke auf. Autor Büchner hat in unserer Zeitung schon mehrfach über den Fall Ingo K. berichtet.

Neun Termine in der Region

Die Buchpremiere findet am Freitag, 15. November, um 19 Uhr in der Mediothek in Boxberg statt. Die weiteren Termine für Buchvorstellungen sind: Montag, 18. November, 19 Uhr: Bad Mergentheim (Moritz und Lux); Mittwoch, 20. November; 20 Uhr: Weikersheim (Club W71); Donnerstag, 21. November, 19 Uhr: Mosbach (KZ-Gedenkstätte Neckarelz); Freitag, 22. November, 19 Uhr: Buchen (Bücherei des Judentums); Dienstag, 26. November, 19.30 Uhr: Heilbronn (Kaffeehaus Hagen); Mittwoch, 27. November, 19 Uhr: Schwäbisch Hall (Club Alpha 60); Donnerstag, 28. November, 19 Uhr: Crailsheim (Volkshochschule); Freitag, 29. November, 19 Uhr: Kirchberg (Gemeindehaus  Lendsiedel).

Aus Sicherheitsgründen ist eine Anmeldung mit Vor- und Nachname per E-Mail an dokumentationsstelle@la-bw.de erforderlich. Anmeldefrist: 24 Stunden vor der jeweiligen Veranstaltung. Wichtig: zur Buchvorstellung dann einen gültigen Lichtbildausweis mitbringen. Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenfeindliche Äußerungen in Erscheinung treten, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.