SWP+SWP+Rechtsextremismus in Hohenlohe
: Die Artgemeinschaft ist Geschichte – Gericht verbietet Rassistenverein endgültig

Das Bundesverwaltungsgericht hat das Verbot der Artgemeinschaft, die auch in Hohenlohe Spuren hinterlassen hat, bestätigt. Aber: Die Ideologie des rassistischen Vereins lebt auf andere Art fort.
Von
Jens Sitarek,
Harald Zigan
Leipzig/Kirchberg/Kupferzell
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Das Jugendheim Hohenlohe in Herboldshausen, Razzia gegen die Artgemeinschaft in Hesselbronn, Bundesverwaltungsbericht in Leipzig hat das Verbot gegen den Verein jetzt bestätigt. Bundesverwaltungsgericht: ARCHIV - 05.11.2025, Sachsen, Leipzig: Blick auf den Dreiecksgiebel der Hauptfassade des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig in der Morgendämmerung. In der Mitte des Reliefs thront die Göttin der Gerechtigkeit, Justitia. Um sie herum wird sowohl die befreiende als auch strafende Funktion der Rechtssprechung dargestellt. (zu dpa: ««Artgemeinschaft»-Verbot beschäftigt erneut Bundesgericht») Foto: Jennifer Brückner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++Razzien gegen völkische Siedler: ARCHIV - 27.09.2023, Baden-Württemberg, Hesselbronn: Einsatzkräfte der Polizei durchsuchen ein Objekt. Bundesinnenministerin Faeser (SPD) hat eine weitere rechtsextremistische Vereinigung verboten. Einsatzkräfte der Polizei durchsuchten am Mittwochmorgen 26 Wohnungen von 39 Mitgliedern sowie Räume des Vereins «Die Artgemeinschaft - Germanische Glaubens-Gemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung» in zwölf Bundesländern, wie das Innenministerium in Berlin mitteilte. (zu dpa "Razzien gegen völkische Siedler - Faeser verbietet «Artgemeinschaft»") Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Artgemeinschaft mietete sich schon mehrmals im Jugendheim Hohenlohe in Herboldshausen (oben links) ein, zum Beispiel im Juli 2023 (unten links, bei einem Angriff auf ein Autofahrer). In Hesselbronn gab es im September 2023 eine Razzia gegen den Verein (oben rechts), der jetzt am 29. April endgültig vom Bundesverwaltungsgericht (unten rechts) verboten wurde.

Jens Sitarek / privat / Jennifer Brückner (dpa) / Jan-Philipp Strobel (dpa)