„Für Herboldshausen, aber ohne Rechtsaußen“ – so ist eine Demonstration gegen den rechtsextremen Bund für Gotterkenntnis (Ludendorff) betitelt, die am Samstag, 3. Dezember, stattfindet. Auftakt des Samstagabends gegen den in Herboldshausen ansässigen Ludendorff-Bund wird eine Bildungsveranstaltung mit der Rechtsextremismus-Expertin und Journalistin Andrea Röpke sein.
Röpke spricht ab 17.30 Uhr im Gemeindehaus in Lendsiedel über die „völkische Landnahme“. Inhalt: Seit Jahren siedeln sich extreme Rechte bewusst in ländlichen Regionen der Bundesrepublik an, um dort mit ansässigen völkischen Großfamilien „nationale Graswurzelarbeit“ zu betreiben. Einleitende Worte und Information gibt Timo Büchner.
Um 19.30 Uhr wird sich in Herboldshausen eingefunden, hier organisiert der Verein „Ohne Rechtsaußen“ eine Lichtinstallation mit Informationen über den Ludendorff-Bund und Rechtsextremismus und Antisemitismus in Deutschland. Das Ganze wird musikalisch von Karl-Heinz Loske begleitet. Veranstaltungsende ist um 20.30 Uhr.