Polizeieinsatz in Niederstetten: Randalierer mit Elektroschocker versetzt Feiernde in Angst

Ein 50-Jähriger stört in Niederstetten eine Proklamation, bedroht Gäste mit Elektroschocker und landet in Polizeigewahrsam.
Marcus Brandt/dpa- 50-Jähriger stört Schützenproklamation in Niederstetten mit lautem Geschrei und Elektroschocker.
- Mann tritt Person in den Unterleib und löst Polizeieinsatz aus.
- Platzverweis missachtet, kehrt vor Rathaus zurück und leistet Widerstand.
- Polizei nimmt ihn in Gewahrsam, wo er die Nacht verbringt.
- Am nächsten Morgen wird der Mann aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein 50-Jähriger musste die Nacht auf Sonntag in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers Bad Mergentheim verbringen. Der Grund: Er störte am Samstagabend mehrfach Feierlichkeiten in Niederstetten.
Das höchste Fest der Schützenabteilung Niederstetten ist die Schützenproklamation. Während diese in der Albert-Sammt-Straße über die Bühne ging, störte der Mann die Veranstaltung mehrfach durch lautes Geschrei und versetzte die Anwesenden mit einem mitgebrachten Elektroschockgerät in Angst und Schrecken. Das teilt die Polizei mit.
Fußtritt in den Unterleib
Der 50-Jährige verletzte außerdem eine anwesende Person mit einem Fußtritt in den Unterleib. Eine eintreffende Polizeistreife verhängte zunächst einen Platzverweis und begleitete den aggressiven Mann nach Hause. Nachdem dieser aber wenige Minuten später erneut vor dem Rathaus erschienen war, wurde ihm der Gewahrsam erklärt.
Dabei leistete der Mann Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei und bedrohte die Beamten. „Er wurde daraufhin aufs Polizeirevier gebracht, wo er die nächsten Stunden in Ruhe über sein Auftreten bei der Schützenproklamation nachdenken konnte“, so die Polizei weiter.
Am nächsten Morgen wurde der Störenfried dann aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
