Polizeieinsatz in Dinkelsbühl
: Rabiater Rollerfahrer wird gefesselt

E-Scooter-Fahrer widersetzt sich bei Dinkelsbühl einer Polizeikontrolle; die Beamten müssen Zwang anwenden
Von
Birgit Trinkle
Dinkelsbühl
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Polizei: Ein Polizist mit Handschellen und einer Pistole am Gürtel steht vor einem Streifenwagen. (zu dpa: «Berliner Polizei nimmt schwedischen Kriminellen fest»)

Bei einer Verkehrskontrolle musste die Polizei Gewalt anwenden.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa
  • In Dinkelsbühl widersetzte sich ein 43-Jähriger einer Polizeikontrolle auf dem E-Scooter.
  • Er ignorierte mehrfaches Anhalten, fuhr weiter und reagierte nicht auf Blaulicht und Martinshorn.
  • Die Polizei setzte unmittelbaren Zwang ein – der Mann wurde vom Roller gezogen und gefesselt.
  • Ein Vortest ergab knapp unter einem Promille, ein gerichtsverwertbarer Test bestätigte den Wert.
  • Gegen den Deutschen läuft ein Bußgeldverfahren, weiterfahren durfte er nicht und ging zu Fuß.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein 43 Jahre alter E-Scooter-Fahrer hat sich am Freitagabend in Dinkelsbühl einer Polizeikontrolle widersetzt und damit einen Einsatz mit unmittelbarem Zwang ausgelöst. Weil der Mann trotz mehrfacher Aufforderungen nicht anhielt, mussten ihn Polizeibeamte schließlich von seinem Elektroroller herunterziehen und fesseln. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer alkoholisiert war.

Wie die Polizeiinspektion Dinkelsbühl mitteilte, wollte eine Streife den 43-Jährigen am Freitag (16. Oktober) gegen 18 Uhr im Bereich der Rudolf-Schmidt-Straße einer Verkehrskontrolle unterziehen. Die Beamten forderten den Mann zunächst auf, mit seinem E-Scooter am Fahrbahnrand anzuhalten. Dieser ignorierte jedoch die Anweisung und setzte seine Fahrt fort.

Nach Polizeiangaben fuhr der Mann dabei absichtlich so weiter, dass ihn die Streife zunächst nicht anhalten konnte. Auch auf weitere Aufforderungen der Beamten reagierte er nicht. Selbst als die Polizisten Blaulicht und Martinshorn einschalteten, setzte der 43-Jährige seine Fahrt fort.

Um die Kontrolle schließlich durchsetzen zu können, griffen die Einsatzkräfte zu unmittelbarem Zwang. Sie zogen den Mann von seinem E-Scooter herunter und legten ihm Fesseln an.

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Mit Alkohol im Straßenverkehr

Bei der anschließenden Überprüfung bemerkten die Beamten Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholvortest ergab einen Wert von knapp unter einem Promille. Daraufhin musste der 43-Jährige die Polizisten zur Polizeiinspektion Dinkelsbühl begleiten. Dort wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest durchgeführt, der das Ergebnis des ersten Tests bestätigte.

Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Bußgeldverfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Straßenverkehrsgesetz eingeleitet. Seine Fahrt mit dem E-Scooter durfte er nicht fortsetzen. Stattdessen musste der 43-Jährige seinen Heimweg zu Fuß antreten.