Polarlichter in Hohenlohe
: Der Wasserturm in Leuzendorf von seiner pink-violetten Seite

Die Hobby-Fotografin Daniela Illing ist am späten Mittwochabend wieder auf der Jagd nach Polarlichtern gewesen – durchaus mit Erfolg.
Von
Jens Sitarek
Schrozberg/Blaufelden
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Der Wasserturm in Leuzendorf so, wie man ihn wohl noch nie gesehen hat.

Belichtungszeit 30 Sekunden: der Wasserturm in Leuzendorf so, wie man ihn wohl noch nie gesehen hat

Daniela Illing
  • Fotografin Daniela Illing fotografiert Polarlichter am Wasserturm in Leuzendorf.
  • Aurora nur diffus pink-violett sichtbar, Belichtungszeit 30 Sekunden.
  • Intensivste Phase des Sonnensturms fiel auf den Nachmittag, nur Ausklang in Deutschland beobachtbar.
  • 2025 wird durch erhöhte Sonnenaktivität ein Ausnahmejahr für Aurora-Fans.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Die Jagd war wieder erfolgreich, allerdings ist das Ergebnis nicht sehr spektakulär“, so formuliert es Daniela Illing. Die Hobby-Fotografin aus Blaufelden hatte am Mittwoch gegen 22.15 Uhr am Wasserturm im Schrozberger Teilort Leuzendorf Glück, weil sich Richtung Rothenburg eine Wolkenlücke auftat. Die einzige.

„Während aus dem Baltikum und Großbritannien schöne Strukturen gemeldet wurden, war die Aurora bei uns im Süden nur fotografisch nachweisbar und auch nur diffus pink-violett“, so Illing weiter. Die Belichtungszeit lag bei 30 Sekunden.

Nur noch der Ausklang in Deutschland

Eigentlich hatte sich die Fotografin mehr versprochen, da der Sonnensturm mit Stärke G3 „Kraft für mehr“ gehabt hätte. Aber die Sache war die: „Leider fiel die intensivste Phase auf unseren Nachmittag, sodass wir in Deutschland nach Dämmerung nur den Ausklang mitbekommen haben.“

Demnächst gibt es vielleicht wieder eine Chance, Polarlichter zu fotografieren, vielleicht sogar mit bloßem Auge zu sehen. Denn 2025 ist dank der erhöhten Sonnenaktivität ein Ausnahmejahr für Aurora-Fans.