Mundart-Abend in Langenburg
: „Hohelohisch is nedd leichd“: Texte, Gedichte und eine Filmpremiere

In Langenburg gibt es am 17. März einen Mundart-Abend Hohenlohisch mit Film, Texten und Gedichten. Mit dabei: Waldemar Jauch, Sebastian Unbehauen und Bernulf Schlauch.
Von
swp
Langenburg
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Waldemar Jauch an der Anhäuser Mauer. Am 17. März zeigt er in Langenburg erstmals seinen Film „Hohelohisch is nedd leichd“.

Birgit Trinkle

Der Film „Hohelohisch is nedd leichd“ des Crailsheimer Filmemachers Waldemar Jauch wird erstmals am Freitag, 17. März, ab 19.30 Uhr im Philosophenkeller in Langenburg gezeigt. Im Anschluss lesen Sebastian Unbehauen und Bernulf Schlauch Texte und Gedichte auf Hohenlohisch vor. Der Abend wird abgerundet durch eine Gesprächsrunde über den Dialekt.

Jauch hat schon viele Filme über Hohenlohe, seine besonderen Orte und Menschen gedreht. Er ist einer der großen Aktiven im Film- und Videoclub Crailsheim. Unbehauen ist Redakteur beim Hohenloher Tagblatt und bricht dort unter anderem mit der Mundart-Kolumne „Horch amoal her“ eine Lanze fürs Hohenlohische. Mit dem Max und Moritz auf „Hohelohisch“ hat er dem „vom Aussterben bedrohten Dialekt ein Denkmal gesetzt“, wie es in der Ankündigung heißt. Schlauch widmet sich der Erhaltung des Dialekts durch Lesungen und Vorträge über das Brauchtum der früher überwiegend landwirtschaftlich geprägten Region Hohenlohe.