Medizinische Versorgung im Landkreis: „ANregiomed“-Kliniken in Ansbach, Rothenburg und Dinkelsbühl schlagen Alarm

Die Notaufnahmen der Krankenhäuser seien zuvorderst für den Rettungsdienst und Patienten in akutmedizinischen Notsituationen, die dringend einer Versorgung bedürfen, heißt es.
Hauke-Christian Dittrich/dpa (Symbolbild)Im Landkreis Ansbach spitzt sich die Lage zu. Die „ANregiomed“-Kliniken schlagen Alarm. Wie der Krankenhausverbund mitteilt, sind die Notaufnahmen aktuell an der Belastungsgrenze.
Der Grund: Immer mehr Patientinnen und Patienten kämen ohne dringenden Grund in die Notaufnahmen der Standorte Ansbach, Rothenburg und Dinkelsbühl. Diese sollten eigentlich Anlaufpunkt für den Rettungsdienst oder „wirkliche Notfälle“ sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser seien zuvorderst für den Rettungsdienst und Patienten in akutmedizinischen Notsituationen, die dringend einer Versorgung bedürfen.
Einer Untersuchung, vor allem am Standort Ansbach zufolge, seien mehr als die Hälfte der Patientinnen und Patienten keine Notfälle. Dadurch und durch einen Mangel an Personal, sieht sich „ANregiomed“ nicht mehr in der Lage, den Andrang zu bewältigen.