Lebensretter aus Feuchtwangen
: Frau aus einem brennenden Haus gerettet

Markus Soldner aus Feuchtwangen wird in München mit der Christophorus-Medaille für Rettungstaten ausgezeichnet.
Von
swp
München/Feuchtwangen
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Der Feuchtwanger Markus Soldner (Zweiter von links) und Michael Dietrich (Zweiter von rechts) aus Ansbach retteten eine Frau aus Lebensgefahr. Dafür gibt es die Christophorus-Medaille für Rettungstaten. Es gratulieren erster Bürgermeister Patrick Ruh (rechts) und dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer.⇥Foto: privat​

Der Feuchtwanger Markus Soldner (Zweiter von links) und Michael Dietrich (Zweiter von rechts) aus Ansbach retteten eine Frau, die sich in Lebensgefahr befand. Dafür gibt es die Christophorus-Medaille für Rettungstaten. Es gratulieren erster Bürgermeister Patrick Ruh (rechts) und dritter Bürgermeister Herbert Lindörfer.⇥Foto: privat

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  • Markus Soldner aus Feuchtwangen erhielt in München die Christophorus-Medaille.
  • Er rettete mit Michael Dietrich eine Frau aus einem brennenden Haus im Allgäu.
  • Zugang über eine außen angelegte Leiter – die Person wurde aus akuter Gefahr befreit.
  • Soldner half anschließend bei den Löscharbeiten und verhinderte ein Übergreifen des Feuers.
  • Die Ehrung erfolgte durch Ministerpräsident Dr. Markus Söder; örtliche Bürgermeister gratulierten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Markus Soldner aus Feuchtwangen ist kürzlich in München für sein umsichtiges und zugleich entschlossenes Handeln mit der Christophorus-Medaille für Rettungstaten ausgezeichnet worden. Die Würdigung erfolgte durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. An der Feierstunde nahmen auch Feuchtwangens erster Bürgermeister Patrick Ruh sowie dritter Bürgermeister und stellvertretender Bezirkstagspräsident Herbert Lindörfer teil.

Gewürdigt wurde Markus Soldner für die Rettung einer Frau aus einem brennenden Haus. Mit Michael Dietrich aus Ansbach, der ebenfalls mit der Christophorus-Medaille geehrt wurde, verschaffte er sich über eine außen angelegte Leiter Zugang zum Obergeschoss und konnte die eingeschlossene Person aus akuter Gefahr befreien. In der Folge unterstützte Soldner die Einsatzkräfte bei den Löscharbeiten und trug dazu bei, ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude zu verhindern. Die Rettungstat ereignete sich während eines Urlaubs im Allgäu. Soldner ist aktives Mitglied der Feuerwehr Reichenbach.

„Ein wahrer Held“

Seit dem 1. Januar 1984 wird im Freistaat Bayern die Christophorus-Medaille für Rettungstaten verliehen, die unter besonders schwierigen Umständen, jedoch ohne unmittelbare Lebensgefahr für die Retterinnen und Retter ausgeführt werden. Ruh und Lindörfer würdigten den Einsatz mit großem Respekt: „Markus Soldner ist ein wahrer Held und ein Vorbild für unsere Gemeinschaft.“ Gleichzeitig habe das Handeln von Soldner gezeigt, „wie wichtig die Ausbildung, das Wissen und das ehrenamtliche Engagement in unseren Feuerwehren für die Gesellschaft sind“.