Hubschrauber über Kreßberg
: Vermisstensuche erfolgreich

Die Polizei sucht die 35-Jährige unter anderem mit Hubschrauber und Personenspürhunden. Noch am selben Tag wird die Frau gefunden, allerdings nicht von den Einsatzkräften.
Von
Daniel Wydra
Kreßberg
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Schuesse nahe dem Muenchner NS-Dokumentationszentrum: Ein Polizeihubschrauber fliegt waehrend eines Grosseinsatzes der Polizei in Muenchen (Foto vom 05.09.2024). In der Naehe des Muenchner NS-Dokumentationszentrums und des Generalkonsulats von Israel sind am 05.09.2024 Schuesse gefallen. Die Polizei habe im Bereich des Karolinenplatzes auf eine verdaechtige Person geschossen und diese auch getroffen, sagte eine Polizeisprecherin dem Evangelischen Pressedienst (epd). Derzeit laufe ein Grosseinsatz, die Gegend sei grossraeumig abgesperrt. Von weiteren verdaechtigen Personen gehe man nicht aus. Warum die Schuesse gefallen sind, warum die Person als verdaechtig eingestuft wurde oder ob ein Zusammenhang mit dem nahegelegenen NS-Dokumentationszentrum oder dem israelischen Generalkonsulat besteht, konnte die Sprecherin nicht sagen. Mit gesicherten Informationen rechnet die Polizei erst fuer den Verlauf des Tages. (Siehe epd-Meldung vom 05.09.2024)

Nicht der Hubschrauberpilot, sondern ein Bekannter fand die Vermisste. (Symbolbild)

Theo Klein/epd

Die Polizei hat am Montagnachmittag über dem Kreßberger Ortsteil Mariäkappel nach einer Vermissten im Einsatz. Laut einer Polizeimeldung wurde die 35-Jährige seit etwa 16:15 Uhr vermisst. Es wurde befürchtet, dass sie sich in einer hilflosen Lage befindet.

Die Polizei setzte nach eigenen Angaben sowohl einen Hubschrauber als auch Personenspürhunde ein. Doch nicht die Einsatzkräfte fanden die 35-Jährige, sondern ein Bekannter der Vermissten entdeckte sie wohlauf in der Nähe des Ruhweihers bei Oberstelzhausen. Der Rettungsdienst brachte die Frau vorsorglich in ein Krankenhaus.