Gottlob-Haag-Ring für HT-Redakteur: Sebastian Unbehauen schreibt gern, wie man hier spricht

Sebastian Unbehauen bekommt den Gottlob-Haag-Ring.
Ufuk Arslan- Sebastian Unbehauen erhält den Gottlob-Haag-Ring – Verleihung am 25. Oktober in Niederstetten.
- Anlass ist der 100. Geburtstag des Lyrikers Gottlob Haag, gefeiert in der Alten Turnhalle.
- Der Ring ehrt Kulturschaffende in Hohenlohe und wird etwa alle drei Jahre weitergegeben.
- Die Vergabe entscheidet der vorherige Träger: Zuletzt wählten Annâweech den Journalisten.
- Unbehauen übersetzte Klassiker ins Hohenlohische und schreibt eine Mundartkolumne.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unvergessen ist der hohenlohische Lyriker Gottlob Haag aus Wildentierbach, der im Oktober 100 Jahre alt geworden wäre. Anlässlich dieses Geburtstags lädt die Stadt Niederstetten für Sonntag, 25. Oktober, um 17 Uhr zu einer Festveranstaltung in die Alte Turnhalle ein. Auf dem Programm steht dann auch die Weitergabe des Gottlob-Haag-Rings: Neuer Träger ist Sebastian Unbehauen, Redakteur dieser Zeitung, aus Reubach.
Der Ring ist eine Auszeichnung für Kulturschaffende in Hohenlohe. Gestiftet wurde er ursprünglich von dem inzwischen verstorbenen Goldschmied Helmut Fraunberger. Erster Ringträger war Gottlob Haag selbst. Etwa alle drei Jahre wird die Auszeichnung weitergegeben. Wem sie zuteilwird, entscheidet der vorherige Träger oder die vorherige Trägerin. 2023 hatten Maria und Peter Warkentin vom Russlanddeutschen Theater Niederstetten den Ring an die Forchtenberger Mundartband Annâweech übergeben. Die Musiker haben sich jetzt für den Journalisten Unbehauen entschieden.
Sebastian Unbehauen gehört seit 2010 zur Redaktion des Hohenloher Tagblatts. Neben seiner täglichen Arbeit hat er Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ und Janoschs „Oh, wie schön ist Panama“ ins Hohenlohische übersetzt, schreibt seit zehn Jahren die Mundartkolumne „Horch amoal her“ und veröffentlichte das Buch „Du sollst nicht stehlen – Gespräche mit Fritz Vogt“ über den Gammesfelder Bankrebellen. Er brachte einen Kalender zur Muswiese heraus und schreibt regelmäßig über Lokalgeschichte.

