Giftköder in Fichtenau
: Anschlag auf Vierbeiner: Das steckte im Hackfleisch

Die Polizei ermittelt nach wie vor im Fall der Giftköder in Matzenbach. Nun steht fest, wie die Tiere vergiftet werden sollten. Und: Was hinter Giftköder-Gerüchten in Dinkelsbühl steckt.
Von
Luca Schmidt
Fichtenau/Dinkelsbühl
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So sahen die in Matzenbach verteilten Giftköder aus.

privat

Vor etwa einer Woche hat ein Unbekannter in Matzenbach Giftköder verteilt – in Hackfleisch eingehüllte rosa Pellets. Ein Hund fraß einen der Köder und musste in eine Tierklinik gebracht werden. Nun steht fest, was sich im Hackfleisch befand: Es handelte sich um Rattengift, das erklärt die Polizei auf Nachfrage. Meldungen über weitere Funde in Matzenbach habe es keine gegeben, die Ermittlungen laufen.

Giftköder in Dinkelsbühl? Keine Bestätigung

Im benachbarten Dinkelsbühl verbreiteten sich in sozialen Medien ebenfalls Meldungen über Giftköder-Hackfleischbällchen mit Reißnägeln und Gift. Diese seien im Stadtpark, im Bereich Hoffeld und am Walkweiher in Radwang gefunden worden. Bei der Dinkelsbühler Polizeiinspektion sind bislang aber keine Anzeigen über solche Köder eingegangen, heißt es auf Nachfrage unserer Zeitung am Dienstagmittag (20. Februar).