Geisterfahrt auf der A6
: Falschfahrerin wendet auf der Autobahn und bleibt wegen Spritmangel liegen

Auf der A6 bei Herrieden fuhr eine 61-Jährige entgegen der Fahrtrichtung. Mehrere Fahrzeuge wichen aus. Die Polizei sucht Zeugen.
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red/hof
Herrieden
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Polizeistreife in Unfall verwickelt: ARCHIV - 06.08.2015, Schleswig-Holstein, Flensburg: Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße. (zu dpa: «Polizeistreife kollidiert im Einsatz mit Auto») Foto: Carsten Rehder/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die 61-Jährge fuhr zwischen der Rastanlage Frankenhöhe Süd und der Anschlussstelle Aurach in Richtung Nürnberg in die falsche Richtung und gefährdete mehrere Fahrzeuge.

Carsten Rehder/dpa
  • Geisterfahrt auf der A6 bei Herrieden: Eine 61-Jährige fuhr entgegen der Richtung.
  • Mehrere Autos wichen aus und entgingen so einem Unfall – Notrufe gingen um 4.55 Uhr ein.
  • Die Fahrerin wendete vor Eintreffen der Polizei, blieb dann wohl wegen Spritmangels stehen.
  • Eine Blutentnahme wurde angeordnet, Alkohol war nicht im Spiel, weitere Untersuchungen folgen.
  • Polizei sucht Zeugen: Hinweise an die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach, Tel. 09 81 / 9 09 44 30.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am frühen Samstag, gegen 4.55 Uhr, sind mehrere Notrufe über einen Geisterfahrer bei der Einsatzzentrale der Polizei eingegangen. Ein VW Golf fuhr demnach auf der A6 zwischen der Rastanlage Frankenhöhe Süd und der Anschlussstelle Aurach auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg in die falsche Richtung und gefährdete mehrere Fahrzeuge, die aber noch rechtzeitig ausweichen konnten. Das fragliche Fahrzeug konnte kurz darauf von einer Streife festgestellt werden, allerdings nun etwa 1000 Meter vor der Anschlussstelle Herrieden.

Wegen Spritmangel auf der Autobahn stehen geblieben

Die Falschfahrerin, eine 61-jährige Frau aus Baden-Württemberg, hatte ihren Fehler wohl erkannt und drehte noch vor Eintreffen der Polizei um. Sie blieb dann allerdings, wahrscheinlich wegen Spritmangels, mitten auf der Autobahn liegen. Wo allerdings die Fahrt begann und wie viele Kilometer diese dauerte, konnte bislang nicht geklärt werden. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass es zu keinem schweren Unfall gekommen ist, heißt es im Polizeibericht.

Zeugen gesucht

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde eine Blutentnahme durchgeführt, um den Grund des Fehlverhaltens feststellen zu können. Alkohol war nicht im Spiel. Die Frau wurde zu weitergehenden Untersuchungen in ein Klinikum eingeliefert. Verkehrsteilnehmer, die sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, aber durch die Falschfahrerin gefährdet wurden, oder Zeugen, die den Golf beim falschen Auffahren auf die Autobahn gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Ansbach unter Telefon 09 81 / 9 09 44 30 zu melden.