Gefährlicher Eingriff in Luftverkehr: Attacke auf Militärhubschrauber: Pilot der US-Armee mit Laser geblendet

Ein bislang unbekannter Täter hat einen bei Rothenburg fliegenden Kampfhubschrauber-Piloten der US-Armee mittels Laserpointer geblendet (Symbolbild).
IMAGO/Markus Matzel- Über Rothenburg blendete ein Unbekannter einen US-Armee-Kampfhubschrauber-Piloten.
- Der Vorfall ereignete sich am Montagabend nördlich von Rothenburg.
- Die Polizei sucht Zeugen und warnt vor der Gefahr solcher Laserattacken.
- Tat gilt als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr, Straffe: 6 Monate bis 10 Jahre.
- Blendung kann Piloten desorientieren und im schlimmsten Fall zum Absturz führen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit einem Laserpointer hat ein Unbekannter einen Kampfhubschrauber-Piloten der US-Armee auf einem Routineflug im Landkreis Ansbach geblendet. Die Polizei warnt und mahnt – die Aktion ist alles andere als harmlos: Wer einen Laser gegen einen Hubschrauber richtet, begeht eine Straftat.
Wie die Polizeiinspektion Rothenburg mitteilt, ist es bereits am Montagabend zu einem gefährlichen Vorfall im Luftraum über der Stadt gekommen. Ein bislang unbekannter Täter soll einen nördlich von Rothenburg auf Routineflug befindlichen Kampfhubschrauber-Piloten der US-Armee mit einem Lasergerät, wohl mittels eines Laserpointer, geblendet haben. Der Täter konnte bislang noch nicht ermittelt werden.
Lange Haftstrafen möglich
Die Polizei bittet etwaige Zeugen um Hinweise auf den Täter und weist eindringlich darauf hin, dass es sich dabei um kein Kavaliersdelikt handelt: „Eingriffe in den Luftverkehr erfüllen den Straftatbestand des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und werden mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft“, heißt es abschließend.
Gegen Piloten eingesetzt, kann eine solche Blendattacke zu zeitweiser Desorientierung und im schlimmsten Fall zu einem Absturz führen.
