Feuerwehreinsatz in Dinkelsbühl: Chemieunfall bei Firma – Arbeiter schwer verletzt

Gefahrguteinsatz: Helfer in Schutzanzügen und mit Gasmasken sind im Einsatz, nachdem bei einem Unternehmen in Sinbronn Chemikalien ausgetreten waren.
Tizian Gerbing/dpa- Chemikalienaustritt in Sinbronn: Ein Arbeiter wurde am Montagmittag schwer verletzt.
- Der Mann kam nach Erstversorgung ins Krankenhaus, Lebensgefahr war zunächst unklar.
- Laut Polizei trat bei Maschinenarbeiten möglicherweise Blausäure aus.
- Weitere Personen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt – Ermittlungen laufen.
- Feuerwehr machte den Bereich wieder begehbar, rund 150 Einsatzkräfte waren vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einem Chemikalienaustritt in einem Firmengebäude im Dinkelsbühler Teilort Sinbronn ist ein Arbeiter am Montagmittag schwer verletzt worden. Der Mann wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ob Lebensgefahr besteht, war zunächst unklar. Weitere Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt.
Nach Angaben der Polizei trat in dem Gebäude bei Maschinenarbeiten möglicherweise Blausäure aus. In größeren Mengen aufgenommen, kann sie laut Bundesinstitut für Risikobewertung Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen. Vergiftungen können aber auch tödlich verlaufen. Ob der Mann durch die Säure vergiftet oder anderweitig verletzt wurde, konnte die Polizei noch nicht sagen.
Zunächst arbeitete die Feuerwehr noch daran, den betroffenen Bereich wieder gefahrlos begehbar zu machen. Wie es zu dem Austritt der Substanz kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort. Die letzten Kräfte der Feuerwehr rückten gegen 16 Uhr ab.
