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: Heiße Liebe im Kalten Krieg

Die Beziehung von Dagmar und Siegfried Jahn aus Schrozberg übersteht die perfiden Angriffe der Staatssicherheit. Was aus der Liebe über Grenzen heute zu lernen ist, vermitteln die beiden auf dem CDU-Parteitag in Wolpertshausen.
Von
Tobias Würth
Landkreis Hall
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Dagmar und Siegfried Jahn bei ihrer Verlobung am 28.08.1983 in der ehemaligen DDR. Viermal besuchte Siegfried Jahn seine damalige Freundin und heutige Ehefrau Dagmar in der DDR, die zu dieser Zeit eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester machte. Rasch bekam der Inlandsgeheimdienst der DDR, die Staatssicherheit (Stasi), die Beziehung mit und seitdem wurde ihr das Leben schwer gemacht. Nach ihrer Verlobung 1983 stellte die nun fertig examinierte Kinderkrankenschwester einen Ausreiseantrag. Seit diesem Zeitpunkt durfte ihr Verlobter nicht mehr in die DDR einreisen. Dafuer wurde die 18-Jaehrige strafversetzt von der Frauenklinik in Erfurt in ein Altenheim nach Sonneberg. Nach einem Jahr solcher Schikanen durfte sie am 7. August 1984 dann "zur Uebersiedlung in die BRD mit anschliessender Eheschliessung" ausreisen. (Siehe epd-Bericht vom 01.10.2024) Veröffentlichung mit PErsonen abgeklärt (swp)

Dagmar und Siegfried Jahn bei ihrer Verlobung am 28. August 1983 in der damaligen DDR.

Dagmar und Siegfried Jahn