Drei Wochenenden, drei Weihnachtsmärkte: Blaufelden, Kirchberg und Schrozberg locken mit diesen Angeboten

Weihnachtsmärkte sind ein gutes Mittel gegen winterliche Trübsal.
Maurizio Gambarini/dpa- Drei Weihnachtsmärkte in Blaufelden, Kirchberg und Schrozberg locken mit stimmungsvollen Angeboten.
- Blaufelden: Markt am 29./30. November mit Musik, Ausstellungen und Adventsstimmung.
- Kirchberg: Vom 5.–7. Dezember mit Lesung, Musik und Aktionen für Kinder.
- Schrozberg: Weihnachtsmarkt vom 12.–14. Dezember mit Konzerten, Theater und Bastelaktionen.
- Vielfältige Stände, Ausstellungen und kulinarische Köstlichkeiten an allen drei Orten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
So verlässlich wie das Entzünden erst einer, dann zweier, dann dreier Kerzen ist in Hohenlohe diese Abfolge: Blaufelden lädt zum Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende auf den Hindenburgplatz ein, heuer zum 30. Mal; Kirchberg folgt am zweiten Advent und bittet ins historische Städtle; zum dritten Advent verwandelt sich Schrozberg rund ums Schloss in ein leuchtendes Hüttendorf. Diese drei Weihnachtsmärkte im nördlichen Altkreis sind beliebte Alternativen zu den klassischen Dauerbrennern in Rothenburg, Dinkelsbühl und Schwäbisch Hall – und sie stechen heraus aus den kleinen, feinen Dorfweihnachtsmärkten der Umgebung.
Allerhand Dampfendes in flüssiger und fester, jedenfalls wohlschmeckender Form, gibt es natürlich sowohl in Blaufelden als auch in Kirchberg und Schrozberg. Dasselbe gilt für Stände voller dekorativer, oft selbstgemachter Dinge, die das Leben ein bisschen schöner machen. Aber was ist an den drei Marktorten heuer sonst so geboten?
Blaufelden: Markt, Kleintiere, Modellbahn und mehr
In Blaufelden hat der Weihnachtsmarkt am Samstag, 29. November, von 16 bis 22 Uhr und am Sonntag, 30. November, von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Auf dem samstäglichen Programm stehen zunächst die musikalische Eröffnung durch das Fanfarencorps um 16 Uhr und die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Michael Dieterich um 16.30 Uhr. Es folgt um 17 Uhr eine Andacht mit Pfarrer Marcus Götz und dem Posaunenchor. In der evangelischen Kirche gibt es eine Licht-und-Klang-Installation. Um 17.30 Uhr tritt der Blaufeldener Schulchor gemeinsam mit dem Chor der Konrad-Biesalski-Schule auf, um 18 Uhr kommt der Weihnachtsmann – ebenso wie einen Tag später um 17.30 Uhr. Für weihnachtliche Klänge sorgt am Sonntag um 16.45 Uhr die Musikschule Hohenlohe.
Doch nicht nur auf dem Hindenburgplatz ist etwas geboten, sondern auch an anderen Orten: Eine Adventsausstellung, eine Modelleisenbahnausstellung und eine Krippenausstellung locken in die Mehrzweckhalle (Samstag 16 bis 20 Uhr; Sonntag 13 bis 19 Uhr), eine Kleintierausstellung findet in der Markthalle statt (Samstag 13 bis 20 Uhr; Sonntag 9 bis 17 Uhr). Und am Sonntag von 13.30 bis 16.30 Uhr hat das Eisenbahn- und Dampfmodellmuseum geöffnet.
Die Kleintierzüchter versprechen bei ihrer Lokalschau „eine bunte Vielfalt an Kaninchen- und Geflügelrassen in den verschiedensten Größen und Farben“. In der Geflügelabteilung sind neben bekannten auch exotische Hühnerrassen und Ziergeflügel zu bestaunen. Bei den Kaninchen reicht die Spanne von den großen Deutschen Riesen bis hin zu den possierlichen Farbenzwergen. Der Verein sorgt für eine reichhaltige Bewirtung, auch mit Kaffee und Kuchen.
Das Modellbahn-Team Blaufelden stellt in der Mehrzweckhalle erneut eine große H0-Modelleisenbahnanlage aus. Dank der genormten Modulbauweise und einer riesigen Anzahl vorhandener Teilstücke könne die Anlage jedes Jahr ein wenig anders aufgebaut werden, heißt es in der Einladung. Und weiter: „In Hohenlohe stirbt das traditionelle Hobby noch längst nicht, denn dank vorbildlicher Nachwuchsförderung und vielfältiger Publikationen in einschlägigen Zeitschriften und Büchern erlangten die Blaufeldener Modellbahn-Koryphäen über viele Jahre hinweg einen überregionalen Bekanntheitsgrad.“ Auch hier gibt es Verpflegung. Der Eintritt ist frei.
Kirchberg: Volker Weidermann liest im Schloss
Weiter nach Kirchberg: Der dortige Markt läuft am Freitag, 5. Dezember, ab 19 Uhr, am Samstag, 6. Dezember, von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 7. Dezember, von 11 bis 19 Uhr. Zum freitäglichen „Warm up“ spielt die Band „Combo Wabohu“ vor dem Rathaus. An diesem Abend sind nur die Bewirtungsstände rund um den Brunnen geöffnet. Die offizielle Eröffnung durch Bürgermeister Axel Rudolph erfolgt einen Tag später um 14 Uhr, daran beteiligt ist die Grundschulklasse 4 der August-Ludwig-Schlözer-Schule.
Um 15 Uhr steht japanisches Papiertheater in der Stadtbücherei auf dem Programm: Kinder können gespannt sein auf das Stück „Wichtel Emil und der Weihnachtswirbel“. Das Bläserensemble der Kirchberger Blaskapelle tritt um 15.15 Uhr zum Turmblasen auf der Stadtmauer an, um 16 Uhr ist Adventskonzert in der Stadtkirche. Der Chor der Gemeinde Gottes singt um 17 Uhr auf der Weihnachtsmarktbühne. Ein kulturelles Highlight ist um 18 Uhr geboten: Der Autor Volker Weidermann, ehemals Gastgeber des „Literarischen Quartetts“ im ZDF und aktuell Kulturkorrespondent der Wochenzeitung „Die Zeit“, liest auf Einladung der VHS im Schloss. Derzeit ist er mit seinem Buch „Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens“ weit oben in der „Spiegel“-Bestsellerliste vertreten.
Am Sonntag gehen ab 14.30 Uhr das Christkind und der Nikolaus durchs Städtle. Die Blaskapelle Kirchberg gibt um 15 Uhr ein Platzkonzert, um 16 Uhr tritt der gemischte Chor „Chorwurm“ auf der Bühne auf. An beiden Tagen bereichern Alpakas den Markt, ist im evangelischen Gemeindehaus am Hofgarten Cafébetrieb samt Flohmarkt, zeigt die Klöppelgruppe Schnelldorf im Sandelschen Museum ihre Kunst und hat das Museum für Besichtigungen „vom Keller bis zum Dachboden“ geöffnet.
Schrozberg: Ganz viel Musik
Der Schrozberger Weihnachtsmarkt beginnt am Freitag, 12. Dezember, und hat am ersten Tag von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Am Samstag, 13. Dezember, geht das Treiben im und rund um das Schloss von 15 bis 21 Uhr, am Sonntag, 14. Dezember, ist der Markt von 12 bis 19 Uhr geöffnet. „Entdecken Sie Drechselarbeiten, Häkeltiere, Fensterbilder, Floristik, Mützen, Körbe, Engel, Kerzen, Dekoration, Pilgerstöcke, gravierte Geschenke, Alpakaprodukte und vieles mehr“, schreibt die Stadtverwaltung in der Einladung.

Der Weihnachtsmarkt in Schrozberg sorgt für Lichterglanz rund ums Schloss.
Archiv/Stadt SchrozbergAm Freitag um 18 Uhr spricht Bürgermeisterin Jacqueline Förderer zur offiziellen Eröffnung, um 19 Uhr stehen Schüler der Musikschule Hohenlohe auf der Bühne. Verschiedene Auftritte versüßen den Marktbesuch am Samstag: Das Stück „Pettersson zeltet“ wird um 15.30 Uhr vom Wittener Kindertheater im Kultursaal aufgeführt, um 16 Uhr stehen die „Hohenloher Streetmover“ auf der Marktbühne, ehe um 17.30 Uhr Musiker des Musik-Studios Beibl mit Carmen Lehmann, den „Vielharmonikern“ und dem „Rocking Christmas Chor“ auftreten. Um 19 Uhr spielt der Posaunenchor Leuzendorf Weihnachtslieder. Das evangelische Jugendwerk bittet um 18 Uhr zum Jugendgottesdienst in der Kirche. Die Auftritte am Sonntag: 13.30 Uhr Kindergarten St. Christopherus, 14 bis 16 Uhr Musikschule Uli und Erika Beibl (im Kultursaal), 14.30 Uhr Krippenspiel mit Dritt- unn Viertklässlern und dem Grundschulchor (in der Kirche) sowie Musik-Studio Beibl, Carmen Lehmann und „Rocking Christmas Chor“ (auf dem Markt), 15.30 Uhr Posaunenchöre Schrozberg und Schmalfelden spielen Weihnachtslieder, 16 Uhr 4. Klasse auf der Bühne, 16.30 Uhr Bläserklasse der 3. und 4. Klasse und Querflötenschüler, 17 Uhr Musikverein/Youngsters Schrozberg begrüßen den Nikolaus.
Zum Abschluss des Weihnachtsmarkts steht am Sonntag um 19 Uhr ein Adventskonzert in der Kirche mit den Posaunenchören, dem Liederkranz, dem Kirchen- und Posaunenchor Leuzendorf sowie dem Grundschulchor und der Chor-AG auf dem Programm.
Im Foyer und im Kultursaal des Schlosses gibt es am Samstag von 15 bis 17.30 Uhr und am Sonntag von 13.30 bis 17 Uhr Cafébetrieb, es bewirten der katholische Kindergarten St. Christopherus und die Klasse 8H der Schule Schrozberg. Im Sitzungssaal liegen an beiden Tagen Bastelzubehör und Dekorationen bereit, der Lesetreff führt dort seinen Bücherflohmarkt durch, und im Wappensaal sind Krippen, Schmuck und Selbstgenähtes zu sehen und zu erwerben.



