Bürgermeisterwahl in Stimpfach
: Strobel geht in seine dritte Amtszeit

Stimpfach hat gewählt: Matthias Strobel bleibt die nächsten acht Jahre Bürgermeister der Gemeinde. Der Amtsinhaber holte 72,2 Prozent der Stimmen. Martin Siebeneick, Fachoberlehrer aus Jagstzell, kam auf 17,5 Prozent.
Von
Luca Schmidt,
Jens Sitarek
Stimpfach
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  • Herausforderer Martin Siebeneick (links) und Amtsinhaber Matthias Strobel bei der Kandidatenvorstellung.

    Herausforderer Martin Siebeneick (links) und Amtsinhaber Matthias Strobel bei der Kandidatenvorstellung.

    Jens Sitarek
  • Matthias Strobel und seine Frau nehmen die Glückwünsche von Isabell Rathgeb entgegen.

    Matthias Strobel und seine Frau nehmen die Glückwünsche von Isabell Rathgeb entgegen.

    Luca Schmidt
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Isabell Rathgeb, die Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses und stellvertretende Bürgermeisterin, verkündete das Wahlergebnis am Sonntag gegen 19.15 Uhr im Wiesental–Forum in Stimpfach: 72,2 Prozent für Strobel, 17,5 Prozent für Siebeneick. 10,3 Prozent schrieben eine andere wählbare Person in die freie Zeile. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50 Prozent.

Die meisten Stimmen holte Matthias Strobel, der jetzt in seine dritte Amtszeit geht, im Wahlbezirk Stimpfach (79,3 Prozent). Auch in den Wahlbezirken Rechenberg (69,2) und Weipertshofen (71,2) lag der Amtsinhaber deutlich vorne. Sein Briefwahlergebnis: 60,3 Prozent.

Strobel, 48 Jahre alt, zeigte sich angesichts des Ergebnisses zufrieden. Seit 2008 ist er Bürgermeister der Gemeinde Stimpfach. Bei der Wahl 2015 setzte er sich mit 70,2 Prozent gegen Heiko Gold von der Partei Nein–Idee (14,3 Prozent) durch.

Aufeinandertreffen bei zwei Terminen

Martin Siebeneick (Motto: parteifrei, unbürokratisch, bürgernah) punktete an diesem Sonntag am meisten bei den Briefwählerinnen und Briefwählern (26,2 Prozent). In Stimpfach kam der 56–Jährige auf 13,3, in Rechenberg auf 18,2 und in Weipertshofen auf 16,6 Prozent.

Bei zwei Veranstaltungen standen die Kandidaten im Wahlkampf auf der Bühne der Stimpfacher Waldhalle: bei der Vorstellung der Gemeinde und beim HT–Wahlforum. Bei Letzterem stellten sich Strobel und Siebeneick den Fragen unserer Redaktion. Wie sie dort abgeschnitten haben, erfahren Sie hier.