Bombendrohung in Ansbach
: Verspätungen und Ausfälle: Bahnhof knapp drei Stunden lang gesperrt

Die Polizei war am Sonntag mit einem Großaufgebot am Ansbacher Bahnhof, Spezialkräfte durchsuchten einen ICE. So kam es zu dem Einsatz.
Von
swp
Ansbach
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Blick auf den abgesperrten Ansbacher Bahnhof bei Schneefall. Wegen einer Bombendrohung wurden sowohl die Gleise als auch der Bahnhof in Mittelfranken selbst gesperrt, sagte ein Polizeisprecher.

Goppelt/dpa

Ein Großeinsatz der Polizei am Bahnhof in Ansbach hat am Sonntag zu zahlreichen Verspätungen und Ausfällen im Regional– und Fernverkehr geführt. Grund war laut Polizei eine Bombendrohung. Ein ICE, der aus Nürnberg kam, wurde demnach in Ansbach gestoppt, geräumt und durchsucht. Rund 150 Fahrgäste mussten aussteigen. Ein Fahrgast habe eine Drohung wahrgenommen und die Polizei verständigt, hieß es.

Bahnhof und Zug nach knapp drei Stunden freigegeben

Nach einer Überprüfung des Zuges durch Spezialkräfte folgte Entwarnung. Der Zug und der Bahnhof konnten innerhalb von knapp drei Stunden freigegeben werden. Der Fernverkehr zwischen Würzburg und Augsburg wurde laut eines Bahnsprechers über Nürnberg und Fürth umgeleitet, wodurch es zu Verspätung der entsprechenden Züge kam. Im Regionalverkehr fielen auf Teilstrecken Züge aus.