Badeverbot in Stimpfach: Blaualgen sorgen für Gefahr im Reiglersbachstausee

Das Gesundheitsamt rät vom Baden im Reiglersbachstausee ab, die Gemeindeverwaltung hat ein Badeverbot ausgesprochen.
Ralf MangoldDie Beprobung des Reiglersbachstausees am 10. Juli hat eine mikrobiologische Beanstandung ergeben. Der Verdacht auf Cyanobakterien (Blaualgen) hat sich bestätigt. Das Gesundheitsamt rät vorerst vom Baden ab. Blaualgen können zu allergischen Haut- und Schleimhautreizungen führen. Beim Verschlucken von Wasser kann auch Durchfall auftreten. Die Gemeindeverwaltung spricht daher ein Badeverbot bis auf Weiteres aus, heißt es in einer Mitteilung.
Im Reiglersbachstausee wurden toxinbildende Cyanobakterien nachgewiesen. Es besteht das Risiko einer fortschreitenden Blaualgen-Entwicklung. Erkennbar ist dies an einer starken, grünlichen Trübung, zeitweilig auch mit Schlieren. Blaualgen können hautreizend oder giftig wirken. Die Giftwirkung kann sich steigern, wenn an mehreren Tagen hintereinander algenhaltiges Wasser geschluckt wird.
Die Verwaltung weist darauf hin, dass ernsthafte Gefahr vor allem beim Verschlucken größerer Mengen kontaminierten Wassers bestehen, dies gilt besonders für Kleinkinder, aber auch für Haustiere.