Ausflugstipps für Familien
: Wildtiere sehen, Wandern oder Spielplätze erleben?

Sommerferien und nicht Pizza essen in Italien, Kultur tanken in Spanien oder Tauchen nahe der Malediven? Hier kommen sechs Ausflugstipps für Familien in der Region.
Von
Luca Schmidt
Region
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Im Wildpark Bad Mergentheim gibt es unter anderem Bären zu sehen. Ein Highlight: Übernachten im „Wolfswagen“, direkt neben einem Wolfsrudel. ⇥

Wildpark

Die Sommerferien haben begonnen — und nicht alle Familien sind auf dem Weg in ferne oder nahe Länder, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Für sie (und alle, die bald wieder aus dem Urlaub zurückkommen) gibt es in diesem Artikel Tipps für Ausflugsziele in der Region.

  • Wildpark Bad Mergentheim: Tiere in möglichst natürlicher Umgebung kennenlernen, die man in der freien Natur gar nicht oder selten zu sehen bekommt — das geht im Wildpark Bad Mergentheim. Auf einer Fläche von insgesamt 35 Hektar gibt es mehr als 50 Tierarten. Die naturnahen Anlagen sind weitgehend mit natürlichen Materialien aus der Region selbst erbaut, heißt es auf der Homepage des Parks. Einige Anlagen sind begehbar und ermöglichen den unmittelbaren Kontakt zum Tier. Zwei Führungen täglich verbinden interessante Informationen mit einem hohen Unterhaltungswert. Tageskarten für Erwachsene und Jugendliche kosten 14 Euro, Kinder von 3 bis 14 Jahren zahlen 10 Euro. Bis 5. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, letzter Einlass ist um 16.30 Uhr. Die Führungen starten um 9.45 Uhr und um 13.30 Uhr. Mehr Infos online unter www.wildtierpark.de.

Freilandmuseum Wackershofen: Das Hohenloher Freilandmuseum ist mit mehr als 70 historischen Gebäuden das größte Freilichtmuseum Baden–Württembergs. Es fängt die Geschichte Württembergisch–Frankens ein, indem einzelne Gebäude transloziert werden — also abgebaut und im Museum wieder errichtet, heißt es auf der Homepage. Auf dem Gelände gibt es außerdem historische Tierrassen wie Coburger Fuchsschafe und Limpurger Rinder zu finden. Zusätzlich bereichern historische Obstsorten, Felder und Gärten das weitläufige Gelände. Während der Sommerferien gibt es verschiedene Veranstaltungen für Kinder, etwa zu den Themen Seifensieden, Textildruck und Kochen. Tageskarten für Erwachsene kosten 10 Euro, für Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren 8 Euro. Eine Tageskarte für Familien kostet 22 Euro. Öffnungszeiten in den Ferien täglich von 10 bis 18 Uhr. Mehr Informationen online unter www.wackershofen.de.

Wandern rund um Gaildorf: Die Stadt Gaildorf liegt inmitten der Limpurger Berge und des Naturparks Schwäbisch–Fränkischer Wald, direkt an der „Idyllischen Straße“, einer 130 Kilometer langen Ferienstraße. Rund um die Stadt am Kocher finden sich vielfältige Wandermöglichkeiten: vom Spaziergang bis zur Tageswanderung, heißt es auf der Homepage der Stadt. Ein Beispiel: die Wanderung auf dem Geologischen Pfad und zu den Windrädern des Naturstromspeichers. Hier kann man einen Blick in die Keuperlandschaft der Limpurger Berge werfen. Auf dem Wanderweg durchquert man die einzelnen übereinanderliegenden Gesteinsschichten, die an den elf Stationen des Pfades freigelegt wurden. Auf den Höhen der Limpurger Berge stehen dann die vier Windenergieanlagen des Gaildorfer Pilotprojektes. Ihre Fundamente werden als Oberbecken genutzt. Über unterirdische Druckrohrleitungen sind diese mit einem Pumpspeicherkraftwerk und dem Unterbecken im Tal verbunden. Streckenlänge: zehn Kilometer, Gehzeit: etwa 2 Stunden und 45 Minuten. Ausgangspunkt ist der Parkplatz P1 in Gaildorf. Mehr Infos und Wanderungen gibt es online unter www.gaildorf.de.

Villa und Vogelpark Crailsheim: Die Villa auf dem Kreckelberg ist laut Homepage der Stadt wahrscheinlich das beliebteste Ausflugsziel der Crailsheimer. Von der Wilhelmshöhe aus haben Besucher einen wunderschönen Ausblick über die gesamte Stadt und ihr Umland. Von Mai bis Mitte Oktober ist die Villa an Sonntagen geöffnet und vom Verein Vogelfreunde Villa bewirtschaftet. Der benachbarte Vogel– und Tierpark ist ebenfalls von Mai bis Mitte Oktober, Sonntag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Neben zahlreichen Vogelarten gibt es beispielsweise auch Zwergziegen, Schafe und Hasen zu bewundern. Auf dem Kinderspielplatz können sich die großen und kleinen Kinder austoben. Der Eintritt ist frei. Wer dann noch eine Reise durch den Weltraum wagen möchte, kann sich auf den Weg zum nahen Planetenweg machen.

Spielplatz auf dem Einkorn: Erst seit Kurzem ist der Spielplatz auf dem Einkorn wieder für Kinder freigegeben — nachdem er zuvor runderneuert wurde. Thematisch ist der Spielplatz an das Motto „Wiese“ angelehnt. Die bisherigen Spielgeräte waren in die Jahre gekommen. Jetzt warten dort beispielsweise ein Kletterparcours, eine Kurvenrutsche und Schaukeln auf jüngere Kinder, ebenso Sandspieltische und weitere Spielgeräte unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade. Die neuen Spielgeräte sind aus Robinienholz, das sich wegen seiner robusten Eigenschaften bestens für Spielgeräte eigne, heißt es aus dem Haller Rathaus.

Zauberwald und Spielplatz der Riesen in Fichtenau: Wer das imposante Tor des Zauberwalds durchschreitet, begibt sich in eine andere Welt – in einen Wald voller wundersamer Geschöpfe, riesenhafter Pflanzen, Blütensesseln, Feen und Raupen aus Holz, die zum Träumen und Staunen einladen. Direkt nebenan lädt der Spielplatz der Riesen zum Spielen, Klettern, Schaukeln, Bewegen und Entdecken ein. Die Mehrgenerationengeräte lassen auch die Mütter und Väter, die Omas und Opas in Bewegung kommen, schreibt die Gemeinde Fichtenau.

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