Angriff auf der A6: Lkw-Fahrer greift zum Messer und will Kollegen überfahren

Mit Messer bedroht: Streit unter Lkw-Fahrern eskalierte am Parkplatz der Rastanlage Frankenhöhe.
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- A6, Rastanlage Frankenhöhe: Streit zwischen zwei Lkw-Fahrern eskalierte.
- Montagabend (23. Februar), ca. 19 Uhr: Fahrer zückt Küchenmesser.
- Angriff durchs Fenster auf 36-Jährigen; keine Verletzten, Lack beschädigt.
- Täter fuhr los und auf den Kollegen zu; dieser sprang zur Seite.
- Polizei ermittelt u. a. wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Streit unter Lkw-Fahrern eskaliert: Aus noch ungeklärter Ursache sind zwei Trucker am Montagabend (23. Februar) auf einem Autobahnrastplatz zwischen Feuchtwangen und Aurach aneinandergeraten. Wenig später zog einer ein Messer und ging auf seinen Kollegen los.
Wie die Verkehrspolizeiinspektion Ansbach mitteilt, haben am Montagabend gegen 19.00 Uhr zwei Kraftfahrer mit dem Führerhaus ihrer Sattelzugmaschinen nebeneinander am Parkplatz der Rastanlage Frankenhöhe an der A6 in Fahrtrichtung Heilbronn geparkt.
Mit Küchenmesser zugestochen
Zwischen den beiden kam es dann zum Streit. Einer holte ein Küchenmesser aus der Mittelkonsole, lehnte sich aus dem Fenster und stach in Richtung des anderen, 36-jährigen Fahrers. Dabei drohte er ihm, ihn abzustechen. Dieser wich zurück und betätigte den Fensterheber. Zu Verletzungen kam es glücklicherweise nicht. Aber der Lack der Zugmaschine wurde durch das Messer beschädigt.
Der 36-Jährige stieg nach der Attacke aus seinem Führerhaus, um Fotos des Täters und dessen Sattelzuges zu machen. Der bislang unbekannte Fahrer fuhr daraufhin los und auf seinen Kontrahenten zu, der sich nur durch einen Sprung auf die Seite retten konnte.
Gefährliche Körperverletzung
Laut den Beamten der Verkehrspolizei sind die Kennzeichen des Sattelzuges bekannt. Gegen den noch unbekannten Fahrer wird nun unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt. Der Lackschaden wird auf etwa 250 Euro geschätzt.
