Vögel im Landkreis Ludwigsburg: Was zwitschert da?

Der ganzjährig zu beobachtende Eisvogel braucht laut Naturschutzbund (Nabu) sauberes Wasser, naturnahe Bäche, Flüsse und Seen. Seine Nahrung besteht überwiegend aus Kleinfischen. Dieser hier wurde in Ludwigsburg im Neckartal beobachtet.
/Uwe MollenkopfAuch im dicht besiedelten Landkreis Ludwigsburg gibt es viele Natur- und Kulturräume, die Lebensraum für Vögel bieten – auch, wenn ausgeräumte Agrarlandschaften und das Siedlungswachstum ein Problem darstellen. Etliche Vogelarten sind beispielsweise in den vielen Streuobstwiesen zu finden, andere in den Waldgebieten wie dem Vogelschutzgebiet Stromberg oder an Gewässern wie dem Altneckar, am Pleidelsheimer Baggersee oder im neu geschaffenen Ökogebiet Zugwiesen in Ludwigsburg.
Einige Vogelarten, die im Kreis als ausgestorben galten, brüten mittlerweile wieder hier. So etwa der Weißstorch, der ab dem Jahr 1959 als ausgestorben galt. Beim Graureiher gab es bis 1975 abnehmende Bestände, seitdem nehmen diese wieder zu. Gleiches gilt für den Eisvogel, der von wärmeren Wintern und einer verbesserten Wasserqualität profitiert.
Vögel beobachten kann man das ganze Jahr über, im Winter sind viele Vogelarten aber komplett oder teilweise in ihren Winterquartieren im Süden. Dafür kommen allerdings einige Wintergäste aus dem Norden. Derzeit ändert sich das Bild wieder, die Vogelwelt wird wieder vielfältiger, indem die Zugvögel nach und nach zurückkehren. Die BZ stellt auf dieser Seite einige Zug- und Standvögel vor, die man im Landkreis Ludwigsburg beobachten kann – in der Mitte ein Hausrotschwanz (Weibchen), Vogel des Jahres 2025.