SGV Freiberg: Trainer Roland Seitz will offensiv wieder Power

Von Joel Gerezgiher und Co. muss offensiv mehr Druck kommen, um den Bahlinger SC zu schlagen.
Avanti//Ralf Poller„Wir waren in der Offensive leider nicht besetzt“, bemängelt SGV-Trainer Roland Seitz. Seine Freiberger haben am vergangenen Wochenende vorne zu wenig Durchschlagskraft bewiesen und so gegen die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz verloren. Am 22. Spieltag der Fußball-Regionalliga reist er mit seinem Team an diesem Samstag (14 Uhr) zum Bahlinger SC. Auf dem Papier ein leichterer Gegner – die Südbadener stehen in der Tabelle aktuell auf Rang zwölf, einen Punkt vor Platz 15, der den Abstieg bedeuten könnte.
Doch Seitz warnt vor den Gastgebern: „Jeder weiß, wie schwer es da ist und welcher Zusammenhalt da herrscht. Wir müssen uns warm anziehen, das wird ein schweres Spiel.“ Denn vor heimischer Kulisse fühlt sich der BSC sehr wohl, nur zwei Spiele haben die Bahlinger zuhause verloren. Gegen Spitzenteams wie die Stuttgarter Kickers oder die Reserve des VfB Stuttgart gelang ihnen jeweils ein Unentschieden, Fulda schlugen sie sogar.
Angriff muss Leistung bringen
Nach der ausbaufähigen Leistung im Nachholspiel in der Vorwoche weiß Seitz, worauf es jetzt ankommt. „Wir müssen versuchen, in der Offensive wieder die Durchschlagskraft zu zeigen, die man von uns kennt, und uns wieder auf die eigenen Stärken konzentrieren“, fordert er von seinen Stürmern. Nicht mit von der Partie werden die beiden gesperrten Filimon Gerezgiher und Ruben Reisig sein.
Nach der Niederlage in der Barockstadt ist die Tabellenführung und der damit verbundene Aufstieg schon ein wenig in die Ferne gerückt, sieben Punkte liegt der SGV dahinter. Doch der Aufstieg ist nicht Seitz’ Ziel, er bleibt realistisch. „Wir sind da ein bisschen in eine Schublade hineingeschoben worden. Wir wissen, wo wir herkommen und welches Saisonziel wir ausgegeben haben. Mein Ziel ist es, so schnell wie möglich die 45 Punkte zu holen. Alles darüber hinaus nehmen wir mit. Ich will den Jungs keinerlei Druck aufbauen, wir spielen es frei von der Leber runter.“ Niklas Braiger
