SGV Freiberg
: Rochaden in der Startelf sind geplant

Der SGV Freiberg kämpft beim Oberligisten TSG Backnang um den Einzug ins Achtelfinale des WFV-Pokals.
Von
Michael Nachreiner
Stuttgart
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Roland Seitz hat lieber in dieser Woche eine Englische Woche als demnächst.

Avanti//Ralf Poller

Am vergangenen Samstag erst startete der SGV Freiberg in die Regionalliga-Saison 2023, da wartet auf die Fußballer vom Wasen schon eine Englische Woche. An diesem Mittwoch (17.45 Uhr) kämpft die Mannschaft von Trainer Roland Seitz beim Oberligisten TSG Backnang um den Einzug ins Achtelfinale des württembergischen Verbandspokals.

„In den ersten vier Wochen der Vorbereitung haben wir intensiv unsere Grundlagen für die Hinrunde aufgebaut wie beispielsweise die Kondition und das Zweikampfverhalten. Deswegen macht es mir nicht so viel aus, dass wir direkt nach unserem ersten Pflichtspiel in der Regionalliga eine Englische Woche haben. Denn unsere Woche ist sowieso lang – unser nächstes Ligaspiel ist erst am Sonntag“, berichtet Seitz. „Ich bin sogar fast froh, dass die Partie nicht in der nächsten Woche ist, in der sie ursprünglich angesetzt war. Dann hätten wir am Sonntag, am Mittwoch und am Samstag gespielt.“

Direkt nach dem 0:0 zum Rundenauftakt gegen Eintracht Frankfurt II hatte der Freiberger Coach Änderungen in der Startelf für das Pokalspiel in Backnang angekündigt. „Das ist auch weiterhin geplant. Angelo Rinaldi, Ouadie Barini und Iosif Maroudis waren zum Beispiel in der letzten Phase der Vorbereitung krank und haben nur wenige Testspiele bestritten. Sie brauchen Spielpraxis“, erklärt der SGV-Trainer. Definitiv nicht zur Verfügung steht dagegen Leo Benz, der sich seit der Frankfurt-Partie mit Knieproblemen herumschlägt.

Die möglichen Personalrochaden sollen aber kein Indiz dafür sein, dass die Freiberger das Spiel auf die leichte Schulter nehmen. „Wir haben in der Vorbereitung gegen drei Teams getestet, die in der Oberliga spielen. Daher wissen wir, wie stark die Mannschaften sind. Und da es nun ein Pflichtspiel ist, wird jeder noch mal eine Schippe drauflegen“, erklärt Seitz. „Dazu ist es ein Derby, da ist immer mehr los. Und es gibt einige Spieler im TSG-Kader mit Freiberger Vergangenheit. Da ist Brisanz drin.“  Michael Nachreiner