Sachsenheim: Weihnachtsmarkt soll größer werden

Die Premiere des Weihnachtsmarkts in Kleinsachsenheim 2023 (siehe Foto) kam so gut an, dass er dieses Jahr wiederholt werden soll, noch größer und schöner.
Oliver Bürkle/Oliver BürkleKleinsachsenheim soll wieder einen Weihnachtsmarkt bekommen. Er soll mit 1500 Euro aus dem Budget dem Stadteilbudget bezuschusst werden. Das hat der Ortschaftratsrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen. Der Markt findet am Samstag, 14. Dezember, statt. Beginn ist um 14 Uhr, der Ausschank endet um ein Uhr nachts.
Voriges Jahr hatte es erstmals einen Weihnachtsmarkt vor dem Kleinsachsenheimer Rathaus gegeben, der auf unerwartet hohe Resonanz gestoßen war. „Wir hatten mit 500 Besuchern gerechnet“, erzählt der designierte Ortsvorsteher André Lux. Gekommen seien dann zwischen 3000 und 3500 Menschen. „Wir sind geradezu überrannt worden.“ Die Essensstände seien zeitweilig leer gekauft gewesen. „Die mussten dann mehrfach Nachschub holen“, erinnert sich Lux.
Deutlich mehr Marktstände
In diesem Jahr soll der Markt daher deutlich größer werden und von 13 auf aktuell 20 Stände wachsen. Das Gastro-Angebot soll vielfältiger werden, so Lux. Neben Essen und Getränken wird es auch wieder Stände mit weihnachtstypischen Angeboten wie Kerzen, Weihnachtskarten und Ähnlichem geben.
Erweitert werden sollen in diesem Jahr auch die sanitären Anlagen. „Im Vorjahr standen nur die Toiletten im Gemeindehaus und im Ratskeller zur Verfügung“, sagt Lux. Das entspreche auch dem Wunsch der Marktbeschicker, die aus hygienischen Gründen vom Publikumsverkehr getrennte Sanitäranlagen benötigten, so Lux. Das gelte besonders für diejenigen, die mit einem Nahrungsangebot vertreten seien.
Lux regte bei der Stadt an zu prüfen, ob auch die Toiletten des alten Kleinsachsenheimer Rathauses nutzbar seien.
Dieses wurde erstmals bei einer Gemäldeausstellung im Mai wieder geöffnet, nachdem es seit 2005 für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich gewesen war. Der Ortschaftsrat würde das Rathaus gerne wieder mehr für die Stadtteilbewohner nutzen.
John Patrick Mikisch