Kreis Ludwigsburg
: Chorverband singt die Tangomesse

Verbandschorleiter David Brost probt mit Sängern aus zehn Chören.
Von
Gabriele Szczegulski
Ludwigsburg
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Jeden Samstag kommen die Sänger zusammen, um die Tangomesse von Martin Palmeri einzustudieren.

/Chorverband Friedrich Schiller

Die „Misa a Buenos Aires“ von Martin Palmeri steht auf dem Programm zweier Konzerte, die der Chorverband Friedrich Schiller mit Sängern und Sängerinnen aus Chören aus dem Verbandsgebiet aufführt. Geplant war, die sogenannte Tangomesse im Jubiläumsjahr 2020, als der Chorverband sein 100-jähriges Bestehen feierte, aufzuführen. „Aber Corona, Sie wissen...“, sagt David Brost, der als Verbandschorleiter für die beiden Aufführungen zuständig ist und sie leitet. Sie finden statt am Samstag, 1. Juli, 20 Uhr, in der Friedenskirche in Ludwigsburg und am Sonntag, 2. Juli, 19 Uhr, im Bürgerhaus Backnang.

120 Sänger aus zehn Chören

Seit Mai proben die Projektsänger, die aus den mehr als 60 Mitgliedsvereinen kommen. Um sicher zu stellen, das eine Aufführung der Tangomesse auf jeden Fall stattfinden kann, hat David Brost zwei Chöre als Basis der Aufführung verpflichtet. Das ist einmal der Mittel- und Oberstufenchor des Gymnasiums in der Glemsaue in Ditzingen, den Musiklehrer Brost leitet, und der Kammerchor Cantoblu, der Mitglied im Chorverband ist. Des Weiteren wurden alle Chöre angeschrieben. „Sänger aus zehn Chören, beispielsweise vom Sängerkranz Bietigheim, aus Marbach, Tamm oder Ludwigsburg sind mit dabei“, so Brost.

Insgesamt werden bei jedem der zwei Konzerte bis zu 120 Sänger und Sängerinnen aus zehn Chören mitwirken. Auch am Samstag, 24. Juni, 10 bis 16.30 Uhr, im Gymnasium in der Glemsaue Ditzingen und am Freitag, 30. Juni, 19 bis 22 Uhr, in er Friedenskirche Ludwigsburg sind noch Proben, zu denen, so sagt Brost, auch noch neue Sänger hinzustoßen können. Auf der Homepage des Chorverbands sind die Übungsmaterialien bereitgestellt. Die Noten gibt es dann in der Probe.

Verbindung Messe mit Tango

Zusätzlich zu den Projektsängern wurde eine Solistin verpflichtet sowie ein Kammerorchester. „Die Tangomesse ist etwas ganz Besonderes, es ist die Verbindung einer Liturgie mit der Rhythmik des Tangos“, so Brost. Insgesamt sollen die zwei Aufführungen für das Singen werben, sagt der Chorleiter. „Zudem gibt es den Sängern unserer Chöre die Möglichkeit, bei einer professionellen Aufführung dabei zu sein“, sagt Brost.

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