Fußball
: Ligaverbleib soll früher klar sein

Auch in der zweiten Landesliga-Saison muss der GSV Pleidelsheim wieder „ans Maximum gehen“, um die Liga zu halten. 
Von
Simon David
Stuttgart
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Der Kader um Stürmer Patrick Sirch

Ralf Poller/Avanti

Länger als alle anderen Mannschaften musste der GSV Pleidelsheim im Sommer um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga bangen.

Erst mit dem Aufstieg des VfR Heilbronn in die Verbandsliga über den Umweg der Relegation stand fest, dass die Gelb-Schwarzen auch in der Saison 2024/25 in der Landesliga spielen würden. „Die zweite Saison wird für uns natürlich schwerer, weil uns die Anderen jetzt kennen und nicht mehr unterschätzen“, sagt GSV-Trainer Marcus Wenninger. „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Wir hoffen, dass wir diesmal schon ein paar Spieltage vor Schluss genügend Punkte zusammen haben, um drin zu bleiben. Wie bereits in der vergangenen Saison müssen wir dafür aber an unser Maximum gehen. Wir müssen mehr als andere dafür tun, um unsere Punkte zu holen“, betont Wenninger.

Gemischte Gefühle aus den Tests

Die Vorbereitung verlief vielversprechend. Im Pokal hielt man gegen Liga-Konkurrent FV Löchgau lange mit und kassierte das entscheidende Gegentor erst in der Nachspielzeit. Zudem trugen die Pleidelsheimer mehrere Testspiele aus, darunter gegen die Verbandsligisten TV Echterdingen, TSV Heimerdingen und Türkspor Neckarsulm. Gegen Neckarsulm gelang am Ende sogar ein Unentschieden. „In allen drei Begegnungen gab es Phasen, in denen wir am Drücker waren“, berichtet Wenninger, der mit der Vorbereitung insgesamt zufrieden ist. Allerdings gab es während der Vorbereitungsphase auch eine Niederlage gegen Bezirksligist Spvgg Besigheim.

Der Kader des GSV bleibt weitgehend unverändert zur letzten Saison. Aus der A-Jugend stoßen zwei Spieler hinzu, dazu kam Hasan Nteli Chalil vom TV Aldingen. Insgesamt besteht der Kader aus 20 Feldspielern plus drei Torhüter. Fast alle Akteure stehen zum Auftakt der Saison auch zur Verfügung, sodass Wenninger aus dem Vollen schöpfen kann. Anders als in der Vorsaison hatte das Wenninger-Team diesmal nicht nur eine ausreichend lange Vorbereitungs- und Erholungsphase vor dem Punktspielstart, sondern auch deutlich weniger angeschlagene Spieler. Die Chancen auf einen erneuten Klassenerhalt sind also gegeben. Allerdings sind die Aufsteiger aus den Bezirksligen weitgehend unbeschriebene Blätter für den GSV.

Top-Favorit zum Auftakt

Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Crailsheim am Samstag (15.30 Uhr) haben die Pleidelsheimer jedoch gleich eine anspruchsvolle Aufgabe zu lösen. Der Vorjahres-Dritte ist aus Sicht des GSV-Trainers der Top-Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg. Daneben zählen für Wenninger auch der TSV Ilshofen, die SKV Rutesheim und der FSV Waiblingen zum erweiterten Kreis der Aufstiegskandidaten. „Vielleicht ist es gar nicht schlecht, dass wir gleich zum Auftakt auf Crailsheim treffen. Zu Saisonbeginn müssen alle erst einmal schauen, wo sie stehen.“  Simon David