Fußball-Landesliga
: Bleibt Germania das zweitbeste Rückrundenteam?

Nur Neckarsulm hat in zehn Spielen mehr Punkte geholt als der SVG. Am Sonntag geht’s gegen Allmersbach.
Von
Simon David
Stuttgart
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Janis Feufel (vorne) hofft, dass er und der FV Löchgau auch gegen Obersontheim die Lufthoheit hat.

/Oliver Bürkle

Eine starke Rückrunde spielte bislang der Fußball-Landesligist SV Germania Bietigheim. Aus den zehn Rückrundenbegegnungen holten die Bietigheimer 20 Punkte, zwei Zähler mehr als aus den 17 Spielen der Hinrunde. Als zweitbeste Rückrundenmannschaft schaffte der SVG den Sprung aus der Abstiegszone ins Tabellenmittelfeld.

Am vergangenen Wochenende musste die Mannschaft von Trainer Holger Ludwig jedoch eine 1:4-Niederlage bei der SG Oppenweiler-Strümpfelbach hinnehmen. Besonders die in der zweiten Halbzeit gezeigte Leistung ließ zu wünschen übrig.

Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der SVG nun den SV Allmersbach, der am vergangenen Wochenende einen Coup landete und den Tabellenzweiten TSV Crailsheim glatt mit 3:0 besiegte. „Allmersbach hat zuletzt viel Selbstvertrauen gewonnen. Für uns wird es darum gehen, ein anderes Gesicht zu zeigen als in Oppenweiler und in die Erfolgsspur zurückzufinden“, erklärt Ludwig.

Sicher ausfallen wird Haluk Senol, der sich eine Knieverletzung zugezogen hat. Zudem steht hinter dem Einsatz von Angreifer Tim Vogel noch ein Fragezeichen.

Bereits am Samstag (15.30 Uhr) empfängt der FV Löchgau den TSV Obersontheim. Die personelle Lage ist bei den Löchgauern seit mehreren Wochen angespannt. Daran hat sich auch in dieser Woche nichts geändert. „Das ist für uns aber keine ungewohnte Situation mehr. Das Gerüst steht“, sagt FVL-Trainer Thomas Herbst und ergänzt: „Die Obersontheimer haben eine erfahrene Mannschaft, die seit Jahren zusammenspielt. Und sie sind eins der wenigen Teams, das den souveränen Spitzenreiter Türkspor Neckarsulm geschlagen hat. Ich bin aber guter Dinge – besonders, wenn wir so auftreten wie in der zweiten Halbzeit bei Aramäer Heilbronn.“ Im Unterland holten die Löchgauer nach einem Rückstand und einer Leistungssteigerung nach der Pause noch einen Punkt.

Der NK Croatia Bietigheim ist am Sonntag (15.30 Uhr) beim Sechsten SV Kaisersbach gefordert. Nach dem 1:1-Unentschieden gegen Schlusslicht TSV Ilshofen II rutschte die Mannschaft von Trainer Daniel Zmpitas auf den vorletzten Platz ab. Noch ist das Ziel Klassenerhalt jedoch zu schaffen, der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt nur sechs Zähler. Doch dafür muss der Aufsteiger in den verbleibenden sieben Begegnungen punkten – am besten schon in Kaisersbach.   Simon David