FSV Mainz 05 zu Gast in Bietigheim
: Nur ein Sieg zählt für Gaugisch-Sieben

Nach dem nie gefährdeten 33:26-Heimerfolg gegen Mittelfeldteam Buxtehuder SV am Sonntag, wartet bereits am Mittwoch die nächste Pflichtaufgabe auf die Bundesliga-Frauen der SG BBM Bietigheim. Am Feiertag (17 Uhr) empfängt die Sieben von Trainer Markus Gaugisch am 14. Spieltag den Tabellenvorletzen 1. FSV Mainz 05 in der Sporthalle am Viadukt.
Von
Sebastian Klaus
Bietigheim
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SG-Youngster Leonie Patorra (am Ball) kann am Mittwochabend gegen Mainz 05 auf viel Spielzeit hoffen.⇥

Marco Wolf

Nach dem nie gefährdeten 33:26-Heimerfolg gegen Mittelfeldteam Buxtehuder SV am Sonntag, wartet bereits am Mittwoch die nächste Pflichtaufgabe auf die Bundesliga-Frauen der SG BBM Bietigheim. Am Feiertag (17 Uhr) empfängt die Sieben von Trainer Markus Gaugisch am 14. Spieltag den Tabellenvorletzen 1. FSV Mainz 05 in der Sporthalle am Viadukt.

Es sollte eine deutliche Angelegenheit werden gegen den noch immer punktlosen Klub aus Rheinland-Pfalz, der derzeit die schlechteste Tordifferenz der Liga aufweist und in der Bundesliga weiterhin Lehrgeld bezahlt. In der Vorsaison hatten die Dynamites, wie sich das Team selbst nennt, als Vorletzte lediglich aufgrund der coronabedingt vorzeitig abgebrochenen Spielzeit die Klasse gehalten.

Und auch wenn die Mainzerinnen am letzten Spieltag dem Aufsteiger Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten 55 Minuten lang das Leben ordentlich schwermachten, setzte es am Ende dennoch eine 25:29-Niederlage gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf. „Heute haben wir alles rausgehauen und bis zum Abschluss eigentlich alles richtig gemacht. Einzig kann ich die Chancenverwertung in der letzten Phase und die fünf verworfenen Siebenmeter beklagen. Ansonsten war es genau das, was wir uns vorgenommen hatten“, wird der Trainer der Nullfünferinnen, Florian Bauer, auf der Homepage des Vereins zitiert.

Für Bauers Bietigheimer Gegenüber Markus Gaugisch wird es aufgrund des gefühlten Klassenunterschiedes deshalb darum gehen, die Konzentration seiner Spielerinnen im Vorfeld hoch zu halten. Schließlich hatte die SG in dieser Saison schon häufiger lange Probleme mit Teams aus der unteren Tabellenhälfte gezeigt, wie auch Gaugisch betont. „Da haben wir uns in manchen Phasen sehr schwer getan“, sagt Gaugisch, der vor allem die unkonventionelle Spielweise vieler Gegner dafür verantwortlich macht. „Gegen Buxtehude hat es zuletzt so gut geklappt, weil der Gegner sehr strukturiert gespielt hat. Das kam uns entgegen.“

Da mit Karolina Kudlacz-Gloc, Stine Jørgensen, Danick Snelder sowie Anna Loerper dieselben Spielerinnen fehlen, wie gegen Buxtehude, dürfen gegen Mainz auch die „jungen Wilden“ Magdalena Probst und Matilda Ehlert wieder auf Einsatzzeiten hoffen. Allerdings mit Bedacht, wie Gaugisch betont: „Es hängt vom Spielstand ab, wann ich sie bringe. Schließlich will ich ihnen nicht zu viel Verantwortung aufdrücken.“

Noch führt die SG BBM die Tabelle vor Borussia Dortmund an. Allerdings hat die Spielgemeinschaft auch schon drei Partien mehr bestritten als der verlustpunkfreie Rivale aus dem Ruhrgebiet.  Deshalb gilt es für die Bietigheimerinnen in der Liga weiter vorzulegen. „Unsere Priorität liegt auf der Liga und dem Pokal. Das ist unser tägliches Brot. Die Champions League ist nur ein Bombon. Daher müssen wir in der Liga gewinnen. Die Höhe des Sieges ist egal.“