FSV 08 Bietigheim-Bissingen
: 08-Trainer verlangt mehr Mut in der Offensive

Die Nullachter müssen auch in Mannheim auf ihren Kapitän verzichten.
Von
Claus Pfitzer
Stuttgart
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08 Trainer Haris Krak fordert Offensiv mehr Mut von seiner Mannschaft.

/Hansjürgen Britsch/Pressefoto Baumann

Beim VfR Mannheim wartet an diesem Samstag (15.30 Uhr) die nächste große Herausforderung auf den FSV 08 Bietigheim-Bissingen nach den Oberliga-Partien beim 1. Göppinger SV (0:5), den VfR Aalen (0:0) und der SG Sonnenhof Großaspach (0:1) unter der Woche im Pokal. Die Mannheimer starteten mit großen Ambitionen und dem Ziel Aufstieg in die neue Saison und liegen auf Platz zwei mit zehn Punkten und 8:1 Toren aus vier Partien voll auf Kurs. Zu den letzten drei Zu-null-Siegen gegen den FV Ravensburg (4:0) sowie beim SV Oberachern (1:0) und in Nöttingen (2:0) kommt für das Team von Trainer Marcel Abele noch ein 8:7-Pokalerfolg nach Elfmeterschießen gegen den 1. CfR Pforzheim hinzu.

Mannheimer Aufstiegsaspiranten

Mit Alexander Mißbach vom Regionalligisten KSV Hessen Kassel als Abwehrchef und Torjäger Lennart Thum vom TSV Schott Mainz hat sich der VfR zur neuen Saison erheblich verstärkt, hinzu kam mit Enes Tubluk (FC Nöttingen), Shaban Veselaj (TSG Backnang), Sven Mende (1. CfR Pforzheim) und Tim Seifert (TSV Essingen) ein Quartett von der Oberliga-Konkurrenz zum VfR. Die Mannschaft um den Ex-Bundesligaspieler Alexander Esswein liebt den Ballbesitz, kann auch schnell umschalten und besticht durch starke Standards. „Das ist eine abgezockte, erfahrene Mannschaft, die geradlinig nach vorne spielt“, sagt 08-Trainer Haris Krak über den Gegner.

Sein FSV 08 ist seit drei Spielen ohne eigenen Treffer, hat sich in den Heimpartien gegen Aalen und Großaspach nach den fünf Gegentreffern von Göppingen defensiv stabil präsentiert. Mit Kevin Ikpide, Duc Thanh Ngo („Unsere beiden Kapitäne sind außer Gefecht“, so Krak) und Tim Kleinmann fallen weiterhin drei Innenverteidiger aus, mit Tyler Tenger war ein weiterer Kandidat krank, gehört aber in Mannheim wieder zum Aufgebot. Im Pokalspiel kam aufgrund der Personalnot Jona Lorch im Abwehrzentrum zum Einsatz und erhält ein Lob seines Trainers: „Er hat gut gespielt und es gut gemacht.“ Überhaupt ist Krak mit der Defensivleistung seines Teams zufrieden: „Das ist positiv. Wir stehen kompakt, verteidigen gut, sind fleißig, laufen viel und sind schwer zu knacken.“ In der Offensive allerdings müssen die Nullachter zulegen und ihre Umschaltmomente besser zu Ende bringen. „Wir müssen mehr Mut nach vorne haben und mit Ball mehr Räume öffnen“, verlangt Krak.