DEL2
: Steelers trennen sich von Trainer Tim Kehler

Die Ellentäler haben auf den schlechten Saisonstart in der DEL2 reagiert und Cheftrainer Tim Kehler freigestellt.
Von
ust
Bietigheim
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Nach nur 13 DEL2-Ligaspielen endet die Amtszeit von Tim Kehler bei den Ellentälern bereits wieder.

/H. Britsch/Baumann
  • Bietigheim Steelers trennen sich nach 13 DEL2-Spielen von Cheftrainer Tim Kehler.
  • Anlass waren vier Niederlagen in Serie und Rang vorletzter vor der Deutschland-Cup-Pause.
  • Interim: Assistenztrainer Boris Blank übernimmt zunächst die Rolle des Headcoaches.
  • Kehler kam im Sommer, setzte seine Spielidee nicht durch – Defensive derzeit zweitschlechteste.
  • Geschäftsführer Rustige: Team habe Potenzial, die Pause dient der Suche nach einem neuen Trainer.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Nur wenige Stunden vor dem Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg haben die Bietigheim Steelers die Trennung von Cheftrainer Tim Kehler bekannt gegeben. Nach zuletzt vier Niederlagen in Folge und dem Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz erfolgte die Trennung noch vor der Deutschland-Cup-Pause. Die Rolle des Headcoaches übernimmt zunächst der bisherige Assistenztrainer Boris Blank. Schon in der vergangenen Saison schlüpfte der 48-Jährige nach der Entlassung von Alexander Dück für ein Spiel in diese Rolle.

Tim Kehler war im Sommer nach zuvor drei Jahren als Co-Trainer bei den Schwenninger Wild Wings ins Ellental gewechselt. In der Vita des 55-Jährigen stehen auch Stationen als Cheftrainer in Frankfurt, Kassel und und Ravensburg. Mit aggressivem Forechecking und schnellen Tempogegenstößen wollte Kehler mit den Steelers agieren. Doch seine Spielphilosophie konnte der Kanadier nicht erfolgreich umsetzen. Die Bietigheimer fingen sich regelmäßig zu viele Gegentore und stellen aktuell die zweitschlechteste Verteidigung der DEL2.

Neuer Trainer wird gesucht

„Wir sind mit dem bisherigen Saisonverlauf und insbesondere mit dem Saisonstart nicht zufrieden und hatten uns deutlich mehr erhofft“, wird Steelers-Geschäftsführer Gregor Rustige in einem Statement des Vereins zitiert. „Wir sehen in der Mannschaft das Potenzial, bessere Leistungen zu zeigen und in der Tabelle weiter vorne zu stehen. In der aktuellen Situation haben wir uns deshalb zu diesem Schritt entschieden. Wir erhoffen uns davon einen Impuls für die Mannschaft, die nun gefordert ist, ihre vorhandene Leistungsfähigkeit auf dem Eis abzurufen.“

Man werde nun die Deutschland-Cup-Pause nutzen, um die Position des Cheftrainers neu zu besetzten, so Rustige.