Bönnigheim/Kirchheim: Lauffener Straße ab Montag wieder befahrbar

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Südwest PresseDas Regierungspräsidium Stuttgart (RPS) hat Ende Mai mit den Straßenbauarbeiten an der Lauffener Straße (L 2254) zwischen Bönnigheim und der B 27 begonnen. Die Erhaltungsmaßnahme an der Landesstraße soll wie geplant am Montag, 29. Juli, abgeschlossen werden und der Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr Brackenheimer Straße/L 2254/K 1627 – „kleiner Kreisverkehr“ – bis nach Bönnigheim somit wieder für den Verkehr freigegeben werden.
B 27 zwischen Kirchheim und Lauffen gesperrt
Das kurze Stück der L 2254 vom „kleinen Kreisverkehr“ bis zur B 27 bleibt weiterhin gesperrt. Mit Beginn des zweiten Bauabschnitts ab Montag, 29. Juli, wird zudem die B 27 vom Knotenpunkt der Brackenheimer Straße am Ortsausgang von Kirchheim bis zum Ortseingang in Lauffen ) bis auf Höhe der Tankstelle voll gesperrt werden. Die Vollsperrung der Bundesstraße dient zum einen dem Umbau des bestehenden Knotenpunktes der B 27 mit der L 2254 auf Höhe der Kirchheimer Obsthalle zu einem Kreisverkehr, zum anderen der Grundsanierung der gesamten Strecke zwischen Kirchheim und Lauffen. Diese ist aufgrund von Schäden am Fahrbahnbelag sowie Wellenbildung in der Gefällestrecke Richtung Kirchheim nötig, heißt es in einer Einschätzung des RPS.
Sicherer Anschluss der Obsthalle an die Bundesstraße
Der Knotenpunkt wird aus Verkehrssicherheitsgründen zu einem Kreisverkehr umgebaut und dient dazu, die Obsthalle verkehrssicher über den Kreisverkehr an die B 27 anzuschließen. Für diese umfangreichen Arbeiten muss die Bundesstraße zwischen Kirchheim und Lauffen bis voraussichtlich November voll gesperrt bleiben.
Für die Sanierung der Landesstraße sind rund 1,5 Millionen Euro Kosten angefallen, die vom Land getragen werden.
Kosten von rund 1,4 Millionen Euro für den Kreisverkehr
Der Umbau des Knotenpunktes zu einem Kreisverkehr erfolgt aus Gründen der Verkehrssicherheit. Die Kosten werden daher vom Land zu etwa einem Drittel und dem Bund zu etwa zwei Dritteln getragen. Insgesamt liegen die Kosten bei rund 1,4 Millionen. Euro. Die Sanierung der B 27 liegt bei rund vier Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.
Informationen zur Baumaßnahme sind auf der Internetseite des RPS abrufbar.
Umleitung während der B 27-Sperrung zwischen Kirchheim und Lauffen
Die Umleitung (siehe Übersichtskarte) für die Strecke der B 27 von Ludwigsburg nach Heilbronn: Von Heilbronn kommend wird der Verkehr über die Ilsfelder Straße (L 1105) nach Ilsfeld, und in Ilsfeld dann über die K 2156 zum Pfahlhof geleitet. Weiter geht es über die K 2085 und K 1621 nach Ottmarsheim und von dort über die L 1115 und K 1625 schließlich zurück nach Kirchheim auf die B 27. Verkehrsteilnehmer, die auf die A 81 auffahren möchten, können die A 81 Anschlussstellen Ilsfeld oder Ottmarsheim nutzen,heißt es in einer Mitteilung des RPS.
Aufgrund der schmalen Fahrbahn der Brackenheimer Straße (K 1627) bei Kirchheim in Verbindung mit einer Fahrzeuggewichtbegrenzung und Arbeiten im Bereich des Knotenpunktes erfolgt die Umleitung in Kirchheim ab dem Knotenpunkt der B 27 mit der K 1679, über die K 1679 in Richtung Bönnigheim, von dort über die L 2254 und K 1627 in Richtung Meimsheim und weiter Richtung Richtung Lauffen. In Lauffen geht es dann über die L 1103 und innerorts weiter über die Seestraße – Uferstraße – Stuttgarter Straße wieder zurück auf die B 27.
Durch eine Baustelle von Teranet an der K 1679 kann diese Umleitung erst im Abschluss der Verlegung einer Gasleitung der Teranet ab voraussichtlich Dienstag, 20. August, aktiviert werden.
Der Lastkraftverkehr wird bis dahin bereits kurz nach Walheim über die K 1629 nach Hofen umgeleitet. Von Hofen aus geht es weiter über die K 1629 nach Bönnigheim, und in Bönnigheim auf die L 2254 zum „kleinen Kreisverkehr“.
Es besteht eingeschränkt die Möglichkeit am Ortsausgang von Kirchheim über die K 1627 Richtung Meimsheim und weiter Richtung Lauffen zu fahren. Die Durchfahrt am Knotenpunkt ist nicht für LKW geeignet und wird teilweise aufgrund von Baustellen-Ampeln nur eingeschränkt möglich sein. Daher empfiehlt das RPS grundsätzlich die reguläre Umleitung zu nutzen.