Bietigheim Steelers
: Viertes Spiel innerhalb von sieben Tagen

Bei den Steelers jagt eine Partie die nächste: Bietigheim muss an diesem Dienstag bei den Straubing Tigers ran.
Von
Michael Nachreiner
Bietigheim
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Mathew Maione (rechts) ist mit 14 Assists der beste Vorlagengeber der Bietigheim Steelers.

Jan Huebner/Nadine Roith

Beim Duell gegen die Straubing Tigers an diesem Dienstag (19.30 Uhr) stehen die Bietigheim Steelers bereits zum vierten Mal innerhalb von nur sieben Tagen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf dem Eis. „Es war wirklich eine Überraschung für mich, dass wir auch in Deutschland so häufig spielen. In der KHL, der höchsten Spielklasse in Russland, in der ich in den letzten zwei Jahren aktiv war, war ich an viele Spiele und viele Reisen gewöhnt“, berichtet Steelers-Trainer Pekka Kangasalusta. „Es verlangt aber viel von den Spielern. Sie müssen eine absolut professionelle Einstellung an den Tag legen – in allen Bereichen und 24/7, also zu jeder Stunde an jedem Tag.“

Trotz des engen Zeitplans hat der Coach eine Trainingseinheit am Montag angesetzt. „Es wird aber mehr um Erholung gehen als um eine Vorbereitung auf das Spiel in Straubing“, erklärt Kangasalusta. „Aber die wird dennoch nicht zu kurz kommen. Wir werden sehen, wie es läuft.“

Allerdings hätte der Steelers-Trainer gerne das eine oder andere Spiel weniger und dafür die eine oder andere Trainingseinheit mehr. Denn das Erarbeiten, Verinnerlichen und Zur-Selbstverständlichkeit-werden seines System, wie er Eishockey spielen lassen will, kommt aktuell etwas kurz. „Wir haben gerade nicht viel Zeit zum Training. Auf dem Eis müssen wir vorsichtig sein, da doch recht viele Spieler ziemlich viele Minuten spielen. Wir dürfen sie nicht verheizen“, erzählt Kangasalusta. „Wir geben den Jungs aber sehr viel Feedback und versuchen, durch Video-Studium dazuzulernen.“

Nach den Leistungen in Iserlohn und gegen München können Kangasalusta und die Steelers zuversichtlich in die Partie in Straubing gehen, die mit 1,774 Punkten pro Spiel (55 Zähler in 31 Partien) auf dem vierten Platz stehen. Dennoch sollten sie etwas Zählbares mitbringen. Denn nach dem Sieg der Eisbären Berlin gegen die Augsburger Panther ist der Rückstand auf den drittletzten Rang bereits auf zwölf Punkte angewachsen.   Michael Nachreiner