Bietigheim Steelers: Gegen Regensburg ist ein Spektakel vorprogrammiert

Die Steelers um Fabjon Kuqi (in grün) sammelten beim ersten Match gegen Regensburg keine Punkte.
Ralf Poller/AvantiAn der Schwarzwaldstraße wird man sich sicher noch gerne an das letzte Aufeinandertreffen zwischen den Bietigheim Steelers und den Eisbären Regensburg erinnern. Am 16. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga 2 gewannen die Schwaben mit 6:5 in Overtime bei einem Augenschmaus für alle Eishockey-Fans. Die Ellentäler schafften es lange nicht, ihre Führung zu verwalten: Ein schnellen 2:0 egalisierten die Eisbären noch im ersten Drittel, auch 3:2 und 5:3 stoppte den Gastgeber nicht. Erst in der Verlängerung machte Ryker Killins dann alles klar und netzte zum erlösenden 6:5 für die Gäste.
Missliche Lage für den Absteiger
Damals markierte das den zweiten Sieg der zwischenzeitlichen Siegesserie, an diesem Samstag um 19.30 Uhr – fast zwei Monate später – könnte es Niederlage Nummer vier in Folge bedeuten. Denn nach zwei enttäuschenden Auftritten gegen Bad Nauheim und die Lausitzer Füchse besserte sich das Team von Daniel Naud zwar etwas am vergangenen Mittwoch gegen den Tabellenführer Kassel, verlor aber trotzdem. Somit haben die Steelers wieder den Anschluss an die Play-in-Plätze verloren, sechs Zähler Rückstand auf das rettende Ufer, stehen mit 35 Punkten auf dem letzten Platz und werden auf eben jenem auch ins neue Jahr gehen.
„Ich glaube heute wurden wir nicht belohnt von unserer Arbeit, aber wenn wir weiter so hart arbeiten, werden wir in den nächsten Spielen wieder punkten“, sagte Naud nach der Partie gegen Kassel und bemängelt die eigenen Fehler der Spieler, wie etwa vor dem 1:0-Gegentreffer kurz vor der Drittelpause, als das Team leichtsinnig den Puck an der eigenen blauen Linie verlor.
Keine guten Vorzeichen
Doch die Statistik spricht nicht unbedingt für den SCB. Nur eines der vergangenen fünf Heimspiele haben die Grün-silbernen für sich entschieden, das 1:0 nach Overtime gegen Krefeld. Auch das erste Aufeinandertreffen mit den Oberpfälzern in der Ege-Trans-Arena endete mit drei Punkten für die Gäste, damals siegte Regensburg mit 4:2. Das letzte Mal, dass sich beide Mannschaften zuvor gegenüberstanden, datiert bis ins Jahr 2008 zurück.
Kader wird nicht größer
Glücklicherweise für den Coach und sein Team muss er dieses mal nicht auf weitere Kräfte im Vergleich zum vorherigen Spiel verzichten. Weiterhin sind Ryan Gropp, Brett Welychka und Guillaume Naud Teil des SCB-Lazarett. Hinzu kommt der Wegfall von Paul Mayer, der mit der deutschen U20-Nationalmannschaft in Schweden bei der Weltmeisterschaft unterwegs ist. Sein erstes Spiel, seitdem er am Freitag nachnominiert wurde, ging jedoch mit 0:5 gegen den Gastgeber verloren.
