Bietigheim-Bissingen: Schweißtreibender Einsatz bei Felderbränden

Schweißtreibender Einsatz bei Felderbränden
/Martin KalbGleich zwei Brände hielten hielten die Freiwillige Feuerwehr aus Bietigheim-Bissingen Sonntagmittag in Atem. Zuerst ging am späten Vormittag ein frisch abgeerntetes Weizenfeld in der Nähe der Eselshütte zwischen Bietigheim und Löchgau in Flammen auf. Der Landwirt hatte das Feld gerade mit seinem Mähdrescher abgeerntet, als er den Brand bemerkte.
Die Wehr rückte mit 45 Einsatzkräften, zehn Fahrzeugen und zwei Löschwassertanks mit je 10 000 Litern aus und löschte den zwei bis drei Hektar großen Feldbrand. Kaum waren die Wehrleute vom Einsatz ins Feuerwehrhaus zurückgekehrt, mussten sie gleich noch einmal los. Nur 500 Meter vom ersten Feuer entfernt brannte in Richtung Waldhof ein zweites, halb abgeerntetes Feld. Diesmal ging eine Fläche von etwa einem halber Hektar in Flammen auf. Nebenbei bemerkten die Feuerwehrleute, dass die letzten Nutzer des Grillplatzes Eselshütte diesen verlassen hatten, ohne die Glut zu löschen. Feuerwehrkommandant Frank Wallesch warnt: „Bei dieser Trockenheit genügt ein Funke, damit es richtig brennt.“ jpm/ Martin Kalb