Corona Impfung Biberach
: Impfen in Biberach: So bekommt man ab dem 19. Januar einen Termin

Die Impfungen im Kreis Biberach laufen an. Wer kann sich impfen lassen? Wo vereinbart man einen Termin? Und was sollte man mitbringen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Von
Julia Horn
Biberach
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In Biberach wird bald gegen das Coronavirus geimpft: Wie man einen Termin vereinbart und was man dabei beachten sollte.

Axel Heimken/DPA

Die Impfungen gegen das Coronavirus laufen nun auch im Kreis Biberach an. Das Landratsamt teilt mit, dass das Kreisimpfzentrum in Ummendorf ab dem 22. Januar 2021 den Impfbetrieb aufnimmt.

Eine Impfung erfolgt nur mit Termin. Ab morgen, 19. Januar 2021, werden Impftermine für das Kreisimpfzentrum in Ummendorf vergeben.

Impfung gegen das Corona–Virus: Wer bekommt zuerst einen Termin?

Zuerst haben entsprechend der Corona–Impfverordnung des Bundes Bürgerinnen und Bürger mit höchster Priorität Anspruch auf eine Schutzimpfung. Das sind beispielsweise Menschen über 80 Jahre oder Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut gepflegt oder tätig sind.

Online oder über das Telefon: So bekommt man einen Termin

Telefonisch ist die Terminvereinbarung über die zentrale Telefonnummer des Landes 116 117 möglich, online können Termine über die zentrale Anmeldeplattform vereinbart werden. Bei der Terminvereinbarung werden gleichzeitig die Termine für Erst– und Zweitimpfung vergeben. Eine ausführliche Anleitung für die Online–Terminvereinbarung gibt es auf der Homepage des Landkreises.

Vor Ort im Kreisimpfzentrum sowie über das Landratsamt Biberach werden keine Termine vergeben. Voraussichtlich ab dem 25. Januar 2021 werden die Terminslots für die darauffolgende Woche freigegeben.

Nicht vergessen: Das sollte man zum Impftermin mitbringen

Wer einen Termin hat, muss zur Impfung

  • den Vermittlungscode der Terminvereinbarung
  • den Impfpass,
  • die Versichertenkarte
  • und ein Ausweisdokument (beispielsweise Personalausweis) mitbringen.

Die Impfberechtigung wird vor Ort kontrolliert. Um Prozesse zu beschleunigen und die Wartezeit vor Ort zu reduzieren, können die Formulare zur Impfung bereits vorab online erstellt werden. Eine Terminvereinbarung ist über das Portal nicht möglich.

Engpass bei den Impfungen: Das sagt Landrat Heiko Schmid dazu

Laut dem Ministerium für Soziales und Integration sollen alle Kreisimpfzentren ab der dritten Kalenderwoche 2021 rund 1.000 Impfdosen erhalten. Weitere Lieferungen in gleicher Größenordnung sind zunächst im 14–tägigen Rhythmus angekündigt.

Landrat Heiko Schmid dazu: „Aufgrund der begrenzten Anzahl an Impfdosen, die wir vom Land erhalten, werden wir zu Beginn nicht so viele Impfungen durchführen können, wie wir eigentlich vornehmen könnten und auch gerne vornehmen würden.“

Allerdings sei mit dem Zentralen Impfzentrum in Ulm vereinbart worden, dass dieses gemeinsam mit dem DRK Biberach über die mobilen Impfteams die noch ausstehenden Impfungen in den Alten– und Pflegeheimen im Landkreis übernehme. „Das heißt, wir können den uns zur Verfügung gestellten Impfstoff komplett für die Impfungen im Kreisimpfzentrum verwenden“

Statt der bislang angenommenen 180 Impfungen an lediglich zwei Tagen pro Woche können wir deshalb ab dem 22. Januar 2021 wöchentlich 500 Impfungen an fünf Tagen durchführen. Außerdem werden wir auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums und des Rettungsdienstes impfen. Das seien „wirklich gute Nachrichten“. Gleichwohl werde es zu Beginn einen gewissen Engpass bei den Impfungen geben, weil die große Nachfrage das noch sehr beschränkte Angebot deutlich überwiege.