Volksbank Zollernalb: Diese drei Banken aus dem Zollernalbkreis fusionieren

Am Montag, 2. Juni, haben auch die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Albstadt eG als dritte und letzte Bank mit einer Zustimmungsquote von 100 Prozent für die Fusion zur Volksbank Zollernalb eG gestimmt.
De Leo Fotografie- Drei Banken im Zollernalbkreis fusionieren zur Volksbank Zollernalb eG.
- Vertreter der Volksbank Albstadt eG, der Volksbank Hohenzollern-Balingen eG und der VR Bank eG Heuberg-Winterlingen stimmen zu.
- Sitz der neuen Bank in Balingen, Bilanzsumme ca. vier Milliarden Euro, 68.000 Mitglieder.
- Entlassungen ausgeschlossen, neue Arbeitsplätze entstehen.
- Eintrag ins Genossenschaftsregister im September, volle Kraft ab 1. Januar 2025.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ende Mai haben bereits die VR Bank eG Heuberg-Winterlingen und die Volksbank Hohenzollern-Balingen eG mit einer Mehrheit von 99,1 beziehungsweise 98,8 Prozent für die Fusion gestimmt. Am Montagabend haben nun auch die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Albstadt eG mit 100 Prozent für die gemeinsame Zukunft als Volksbank Zollernalb eG gestimmt.
Als ein „starkes Zeichen“ wertete Dr. Fandrich, Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Albstadt eG, die hohen Zustimmungsquoten in allen drei Banken am Montagabend bei der abschließenden Vertreterversammlung in Albstadt-Ebingen. Die Freude über das Ergebnis in allen drei Vertreterversammlungen war an diesem Abend besonders spürbar. „Wir sind begeistert von der enormen Zustimmung in allen drei Banken! In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir gemeinsam mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Konzept für unsere neue Volksbank Zollernalb gearbeitet. Mit unseren Vertreterdialogen in allen drei Banken, konnten wir die Vertretergremien bereits vorab von den Synergien und der historischen Chance für die Region, welche aus dem Zusammenschluss entstehen würde, überzeugen. Diese Fusion ist mehr als ein Zusammenschluss – es ist ein Beginn einer neuen Erfolgsgeschichte im Zollernalbkreis“, so Arndt Ständer, Vorstandssprecher der Volksbank Hohenzollern-Balingen eG.

Das sind die sieben Vorstände der neuen Bank. Von links nach rechts: Michael Heinemann, Benjamin Wurm, Robert Kling, Arndt Ständer, Joachim Calmbach, Andreas Eckl und Cornelia Rosenau.
Foto LengererEin Vorstandsteam aus sieben Personen, Sitz in Balingen
Der Zusammenschluss ist nicht nur ein strategischer Schritt, sondern ein echtes Herzensprojekt, heißt es in einer ersten Mitteilung der fusionierenden Banken. Die neue Volksbank Zollernalb stehe für Stabilität, Nähe sowie Innovation. Die Volksbank Zollernalb wird ihren juristischen Sitz in Balingen haben und hat eine Bilanzsumme von circa vier Milliarden Euro, rund 68.000 Mitgliedern, rund 125.000 Kundinnen und Kunden, mehr als 30 Standorten und einem Kundenvolumen von 7,5 Milliarden Euro. Die neue Bank wird geführt von fünf Vorständen der drei bisherigen Banken. Arndt Ständer wird das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernehmen und für die Bereiche Steuerung und Finanzen sowie den Vorstandsstab verantwortlich sein. Die Herren Robert Kling und Joachim Calmbach, jeweils als stellvertretende Vorstandsvorsitzende, werden die Bereiche Privatkunden und Firmenkunden verantworten. Benjamin Wurm und Andreas Eckl, jeweils als ordentliche Vorstandsmitglieder, sind zuständig für die Bereiche Produktion und Unternehmensentwicklung sowie Personal und Interne Revision. Die beiden bisherigen Vorstandsmitglieder der VR Bank eG Heuberg-Winterlingen, Cornelia Rosenau und Michael Heinemann, werden künftig als Generalbevollmächtigte zentrale Führungsverantwortung übernehmen.
Entlassungen seien ausgeschlossen
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Kunden wachsen und eine starke, moderne Bank gestalten, die tief in der Region verankert ist“, betont Robert Kling, Vorstandssprecher der Volksbank Albstadt eG. „Die Menschen im Zollernalbkreis und im nördlichen Teil des Landkreises Sigmaringen dürfen sich auf eine neue Qualität der genossenschaftlichen Beratung freuen.“ Besonders groß ist die Freude darüber, dass mit der Verschmelzung nicht nur Arbeitsplätze gesichert, sondern neue Entwicklungsmöglichkeiten und ein attraktiver Arbeitgeber geschaffen werden. „Motivierte Menschen sind der Schlüssel zum Erfolg. Entlassungen werden ausgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Aufgrund des demografischen Wandels werden wir sogar Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwerben müssen“, so Andreas Eckl, Vorstandsvorsitzender der VR Bank eG Heuberg-Winterlingen.
Das neue Aufsichtsratsgremium der vereinigten Volksbank wird aus 24 Mitgliedern bestehen. Von den 24 Aufsichtsratsmitgliedern kommen neun von der Volksbank Albstadt eG, neun von der Volksbank Hohenzollern-Balingen eG und sechs von der VR Bank eG Heuberg-Winterlingen. Bei der Vertreterversammlung in Albstadt wurden die Aufsichtsräte der Volksbank Hohenzollern-Balingen eG und der VR Bank eG Heuberg-Winterlingen in den neuen Aufsichtsrat gewählt. Der bisherige Vorsitzende des Aufsichtsrats der Volksbank Albstadt eG, Dr. Andreas Fandrich, soll zum ersten Vorsitzenden des Aufsichtsrats und Dr. Hans-Jörg Schwab (der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der Volksbank Hohenzollern-Balingen eG) sowie Ludwig Maag (der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende VR Bank eG Heuberg-Winterlingen) zu dessen Stellvertreter der neuen Volksbank Zollernalb gewählt werden. Im September erfolgt die Eintragung ins Genossenschaftsregister – dann ist die Volksbank Zollernalb offiziell gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt arbeiten alle drei Volksbanken unter ihren bisherigen Namen rechtlich selbständig.
Rückwirkend zum 1. Januar 2025 startet sie mit voller Kraft. Die Zusammenlegung der Konten und Bilanzen erfolgt mit der technischen Verschmelzung Ende September. Zu allen entstehenden Änderungen für Mitglieder und Kunden werden wir rechtzeitig in den kommenden Monaten informieren. Die Antworten zu ersten Fragen haben alle drei Banken bereits auf ihren Internetseiten eingestellt: Volksbank Albstadt eG, Volksbank Hohenzollern-Balingen eG und VR Bank eG Heuberg-Winterlingen.
