Vielfalt
: Gelebte Integration – so war die interkulturelle Woche

Mit einem Brunch auf dem Balinger Marktplatz endete die Veranstaltungsreihe am Sonntag. Julia Schel-Salzmann vom teilnehmenden Verein „Happy Woman“ zieht Bilanz.
Von
Sophie Holzäpfel
Balingen
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Mit einem Brunch und einer Tanzaufführung des Vereins "Happy Woman" endete die interkulturelle Woche am Sonntag auf dem Balinger Marktplatz.

Mit einem Brunch und einer Tanzaufführung des Vereins "Happy Woman" endete die interkulturelle Woche am Sonntag auf dem Balinger Marktplatz.

Happy Woman
  • Interkulturelle Woche endete mit Brunch und Tanz auf dem Balinger Marktplatz.
  • Motto „Dafür“: Veranstaltungen in Albstadt, Balingen und Hechingen vom 20.–28. September.
  • Ziel: Begegnungen fördern, Vorurteile abbauen und Vielfalt erlebbar machen.
  • Höhepunkte: Gemeinsames Tanzen, Konzert in Ostdorf und „Heimat heute“-Präsentationen.
  • Fazit: Vielfalt bereichert, Begegnung verbindet – Integration durch gemeinsames Erleben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Integration beginnt oft im Kleinen – etwa, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen, gemeinsam lachen, tanzen oder singen. Unter dem Motto „Dafür“ gab es im Zeitraum vom 20. bis 28. September im Rahmen der interkulturellen Woche im Zollernalbkreis zahlreiche Veranstaltungen in Albstadt, Balingen und Hechingen. Ziel der Reihe war es, Begegnungen zu schaffen, um Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu schaffen.

Der Plan sei aufgegangen, so Julia Schel-Salzman. Die Vorsitzende des teilnehmenden Vereins „Happy Woman“ sagte: „Es war ein voller Erfolg – und ein eindrucksvolles Beispiel für gelebte Vielfalt und Begegnung in Balingen.“ Der Verein hatte drei großen Veranstaltungen organisiert. Dabei kamen Menschen unterschiedlichster Altersgruppen und kultureller Hintergründe miteinander ins Gespräch.

Verbundenheit über Generationen hinweg

Den Auftakt bildete „Balingen tanzt“: Von den Jüngsten bis zu den Seniorinnen und Senioren bewegten sich alle gemeinsam zu verschiedenen Tanzrichtungen. Zwölf Trainerinnen aus unterschiedlichen Kulturen führten einfache Schritte an, sodass jeder mitmachen konnte. Besonders eindrucksvoll waren die persönlichen Entdeckungen – etwa, wenn eine Bauchtänzerin erstmals Kreistänze ausprobierte oder beim Hip-Hop-Kreistanz Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Kreativität zeigten. Musikalisch ging es in der Medarduskirche in Ostdorf weiter: Beim Konzert „Wenn die Seele singt“ verband die Musik Menschen unabhängig von ihrem Glauben und schenkte Hoffnung und Freude. „Hier hat die Kirche die Menschen so verbunden, wie sie sind“, hieß es von den Veranstaltern. Den Abschluss bildete schließlich die Veranstaltung „Heimat heute“, bei der Menschen ihre Herkunft präsentierten und erzählten, was ihnen in Balingen Glück und das Gefühl von Zugehörigkeit schenkt. „Die interkulturelle Woche machte damit deutlich: Vielfalt bereichert, Begegnung verbindet – und Integration wird durch gemeinsames Erleben greifbar“, resümierte Schel-Salzmann.

Die Woche endete am Sonntagvormittag mit einem Brunch der Kulturen auf dem Marktplatz. Neben fair gehandelten, internationalen Häppchen und Gerichten waren dort ein abwechslungsreiches Programm sowie viele Mitmachaktionen geboten.

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