Verkaufsoffener Sonntag in Geislingen
: Geballte Einkaufskraft auf einem Fleck

Einkaufswütige lassen in Geislingen die Ladenkassen klingeln. Einige Stände im Freien sorgen allerdings für Frostbeulen.
Von
Volker Schweizer
Geislingen (Zollernalbkreis)
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Zum ersten Mal konzentrierte sich der verkaufsoffene Sonntag in Geislingen auf einen Fleck.

Zum ersten Mal konzentrierte sich der verkaufsoffene Sonntag in Geislingen auf einen Fleck.

Volker Schweizer
  • Geislingen: Verkaufsoffener Sonntag erstmals an einem Ort gebündelt.
  • Schauplatz vor Kleider-Müller; mehrere Sonnenstadt-Geschäfte dabei.
  • Kritik: Stände im Schatten, teils sehr kalt; Konzept soll bleiben.
  • Große Nachfrage: Kleider-Müller, H&D, Honda-Müller, Haugs Schlaf(t)räume.
  • Aktionen: Sekt, Lotto-Mobil mit Schätzspiel und digitalem Glücksrad.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nicht nur der totgeglaubte HGV ist zu neuem Leben erwacht, sondern auch der verkaufsoffene Sonntag, der ob der geringen Teilnehmerzahl in der Vergangenheit vor sich hindümpelte. Dieses Mal konzentrierte sich das Geschehen vor den Türen des Shopping-Giganten Kleider-Müller, dort präsentierten sich einige Geschäfte der Sonnenstadt. Geballte Einkaufskraft auf einem Fleck sozusagen, ein Konzept, das wohl beibehalten wird. Die zweite Vorsitzende Sarah Bühler ist nicht abgeneigt. Einige Teilnehmer hätten allerdings bemängelt, dass ihre Stände im Schatten gestanden hätten und es dort ziemlich kalt gewesen sei.

Mit von der Partie waren Bianca Haug, die Parfüm und Reinigungsmittel vorstellte, Heike Jäger mit Edelsteinschmuck und Isabell Eberhard mit Aloe-Vera-Produkten von „Forever Living“. Kissen und Taschen gab es bei Gudrun Rumpf, Ayurveda-Sachen bei Manuela Buschmann. Außerdem fuhr Sandro Brobeil mit seinen Schleppern vor, das Elektrohaus Bühler informierte über Natursteinheizungen und Photovoltaik-Anlagen.

Alle Hände voll zu tun

Selbstverständlich klingelten auch die Ladenkassen bei Kleider-Müller und im benachbarten Schuhgeschäft H&D. Und klar, hatten die Mitarbeiter alle Hände voll zu tun. Denn es ist und bleibt ein Phänomen, darf am Sonntag eingekauft werden, ist der Ansturm groß. Anlässe für ein neues Outfit gibt es in nächster Zeit schließlich genügend: Ostern, Kommunionen, Konfirmationen und Hochzeiten. Fündig wurde sicher jeder, denn alleine Müller wartete auf 6500 Quadratmetern mit über 10.000 Kleidungsstücken für jedes Alter auf. Über 1000 Quadratmeter misst die Verkaufsfläche von H&D, dort gab es bei 1000 Einzelstücken auch sicher für jede Gelegenheit das Passende.

Honda-Müller wartete mit den neuesten Motorrädern und Rollern und einer Auswahl an gebrauchten Modellen auf, „Haugs Schlaf(t)räume“ mit einer Riesenauswahl an Bettgestellen, Matratzen, Schlafsystemen und Wasserbetten. Ein Besuch bei Jürgen Haug und seinem Team lohnte sich allemal, denn es gab außerdem Sekt zu schlürfen und vor der Tür wartete das „Lotto-Mobil“ mit einem Schätzspiel und einem digitalen Glücksrad. Wem Fortuna hold war, durfte mit einem kleinen Geschenk nach Hause.