Kollision bei Balingen
: 22-Jähriger stirbt bei Unfall zwischen Streichen und Zillhausen

Ein 22 Jahre alter Autofahrer ist in der Nacht auf Montag bei einem Unfall auf der K7140 im Zollernalbkreis ums Leben gekommen. Sein Beifahrer wurde schwer verletzt.
Von
swp
Balingen
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Rettungshubschrauber

Der Beifahrer musste mit einem Hubschrauber gerettet werden. (Symbolfoto)

Daniel Karmann/dpa
  • Tödlicher Unfall auf der K7140 zwischen Streichen und Zillhausen: 22-Jähriger stirbt, Beifahrer schwer verletzt.
  • Unfallursache laut Polizei: überhöhte Geschwindigkeit in einer Rechtskurve.
  • Auto prallte gegen Baum, wurde in Graben geschleudert und kam an kleineren Bäumen zum Stillstand.
  • 24-jähriger Beifahrer befreite sich schwer verletzt und versuchte, den Fahrer zu retten – ohne Erfolg.
  • Totalschaden am Fahrzeug (12.000 Euro), Straße bis 4.30 Uhr gesperrt, großer Rettungseinsatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein tödlicher Verkehrsunfall hat sich am frühen Montagmorgen, 20.10.2025, auf der K7140 zwischen Streichen und Zillhausen (Stadtteile von Balingen im Zollernalbkreis) ereignet. Das teilte das Polizeipräsidium Reutlingen in einer Pressemitteilung mit. Gegen 0.50 Uhr war demnach ein 22-Jähriger mit seinem VW von Streichen in Richtung Zillhausen unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei verlor er in einer Rechtskurve wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Wagen kam nach links von der Fahrbahn ab, überfuhr einen Leitpfosten und prallte frontal gegen einen Baum am Waldrand.

Beifahrer kann sich noch befreien

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto rund zehn Meter in einen Graben geschleudert und kollidierte dort mit mehreren kleineren Bäumen, bevor es zum Stillstand kam. Der 24 Jahre alte Beifahrer konnte sich schwer verletzt selbst aus dem Wrack befreien. Zusammen mit einem Ersthelfer versuchte er, auch den eingeklemmten Fahrer zu befreien – was schließlich gelang. Für den jungen Mann kam jedoch jede Hilfe zu spät: Er starb noch an der Unfallstelle.

Der Beifahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro.

Die Kreisstraße war bis etwa 4.30 Uhr voll gesperrt. Im Einsatz waren neben der Polizei und dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr mit sechs Fahrzeugen und 26 Kräften, zwei Rettungshubschrauber, drei Notärzte, mehrere Ersthelfer sowie die Bergwacht mit zwölf Einsatzkräften.