„The Voice of Germany“
: Salvatore Tocco schafft es nicht in die nächste Runde

Der 21-jährige Student aus Balingen hatte sich über die Comeback-Stage zurück in die Show gekämpft. Doch nun muss er seinen „Hot Seat“ für ein anderes Talent räumen.
Von
Sophie Holzäpfel
Balingen
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Hat bei "The Voice of Germany" eine tolle Leistung hingelegt: Salvatore Tocco aus Balingen.

Hat bei "The Voice of Germany" eine tolle Leistung hingelegt: Salvatore Tocco aus Balingen. Nun endet seine Reise.

© Joyn/André Kowalski
  • Salvatore Tocco, 21, aus Balingen scheidet bei „The Voice of Germany“ aus.
  • Nach Comeback-Stage-Erfolg musste er seinen „Hot Seat“ für Vincent Rinne räumen.
  • Coach Calum Scott lobte Tocco und versprach, seine erste Platte zu kaufen.
  • Tocco bezeichnete die Teilnahme als wertvolle Erfahrung, die er in Erinnerung behalten wird.
  • Trotz des Ausscheidens sehen Fans Potenzial für eine erfolgreiche Musikkarriere.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Seinen Humor hat sich Salvatore Tocco bis zum Schluss bewahrt. Und das Ende seiner Gesangskarriere ist es nicht – da sind sich die Zuschauer in der Kommentarspalte sicher. „Tja, immerhin fliegen wir im selben Flieger“, schreibt der 21-jährige Balinger zu einem Instagram-Post. Gemeinsam mit der Hechingerin Rachel Leggio ist er in dem kurzen Clip tanzend zu sehen. Die beiden Gesangstalente aus dem Zollernalbkreis hatten es in die Sendung „The Voice of Germany“ geschafft (wir berichteten).

Starke Konkurrenz

Nachdem sich zunächst keiner der Juroren für den Studenten umgedreht hatte, verabschiedete er sich von der großen Bühne im Berliner Fernsehstudio. Doch nur drei Wochen später kam der Anruf. Am anderen Ende der Leitung verkündete Joker-Juror und Weltstar Calum Scott, er wolle ihn in seinem Team. Die Reise für den Balinger ging weiter – und endete in der jüngsten Ausstrahlung am späten Freitagabend. Seinen hart erkämpften Platz, den sogenannten „Hot Seat“, musste er räumen.

Zunächst sitzt Tocco aber zu Beginn der Ausstrahlung noch auf seinem roten Stuhl – und lächelt freundlich in die Kamera. An diesem Abend muss er nicht singen. „Aber meine Entscheidung wird euch alle betreffen“, schickt Coach Calum Scott vorweg. Die beiden Talente, die am Ende des Abends auf den roten Sesseln sitzen, kommen in das Halbfinale von „The Voice of Germany“. Sophia Brabetz und Vincent Rinne betreten die Bühne. Die beiden Gesangstalente fordern den Balinger und die Hechingerin heraus.

Teilnahme eine wertvolle Erfahrung

Mit seiner starken und zugleich emotionalen Version von „Break my Heart Again“ von Finneas begeistert Rinne nicht nur den Juroren. Auch Salvatore Tocco reißt die Augen auf, nickt respektvoll und applaudiert. „Gänsehaut“, ruft Scott. Die Entscheidung fällt dem Briten sichtlich schwer. Er wendet sich an die beiden Kandidaten aus dem Zollernalbkreis: „Ihr sitzt hier aus einem Grund.“ Dramatische Musik. Dann die Entscheidung: „Den Hot Seat, den Vincent bekommt, ist Salvatores.“

Der Angesprochene trägt es mit Fassung. „Ich glaube daran, dass du eine großartige Karriere haben wirst“, betont Calum Scott bei der Verabschiedung. „Ich werde deine erste Platte kaufen“, schiebt er noch hinterher. Er habe gehofft, noch eine Runde weiterzukommen, gibt Tocco zu. „Ich habe es genossen, hier auf der Comeback-Stage. Schade, dass die Reise jetzt hier endet. Aber es ist eine Erfahrung, die ich für immer in Erinnerung halten werde.“

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