Stadtmarketing-Veranstaltungskonzeption: Könnte es 2027 eine „Gartenschau Reloaded“ in Balingen geben?

Schön war sie - die Gartenschau 2023 in Balingen. Im Kleinformat könnte sie 2027 eine Neuauflage erleben.
Silas Stein- Balingen plant für 2027 eine „Gartenschau Reloaded“ im Kleinformat auf dem ehemaligen Gelände.
- Themenwochenenden, Ausstellungen und Bühnenprogramme sollen das Gartenschau-Gefühl beleben.
- Lokale Vereine, Schulen und Organisationen werden aktiv in die Veranstaltungen eingebunden.
- 2026 sind bereits Events wie ein Ehrenamtsfest und Public Viewings der WM geplant.
- Der Gemeinderat entscheidet im November über das Budget von 60.000 Euro für 2026.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehr als zwei Jahre sind seit der Gartenschau in Balingen nun schon ins Land gezogen, doch die Erinnerungen daran blühen unaufhaltsam weiter. Weil die Erfahrungen so positiv und die Resonanz so groß war, sollen, wie aus der entsprechenden Vorlage hervorgeht, 2026/2027 verschiedene Veranstaltungen in der Eyachstadt stattfinden, die es wieder aufleben lassen: das Gartenschau-Gefühl.
Derzeit werde deshalb eine Stadtmarketing-Veranstaltungskonzeption erarbeitet, „die an diese Erfahrungen anknüpft und Möglichkeiten aufzeigen soll, wie im Sinne einer lebendigen Stadtgemeinschaft auch in den kommenden Jahren gemeinsame Veranstaltungsformate realisiert werden können“, lassen die Planer wissen. Wichtig ist ihnen dabei, die Vereinsgemeinschaft und das Ehrenamt aktiv miteinzubinden.
Ideen für verschiedene Veranstaltungen im Jahr 2026 gibt es bereits mehrere, etwa die Durchführung eines Ehrenamtsfestes zum Ehrentag am 23. Mai 2026, Public Viewings zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sowie die Durchführung weiterer im Budget liegender Events. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, „das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt zu fördern und das Ehrenamt zu stärken.“ Als positiver Nebeneffekt verspricht man sich die Belebung des Stadtlebens und eine positive Außenwirkung.
Eine Gartenschau im Kleinformat
Auch für das Jahr 2027 hat man schon eine Idee in petto, die bei den Balingerinnen und Balingern sicherlich für Begeisterung sorgen dürfte. Hierbei soll geprüft werden, inwieweit sich die Idee einer „Gartenschau Reloaded“ umsetzen lässt; ein Titel, der zweifelsohne aufhorchen lässt. Was ist dabei geplant?
Im Sinne einer nachhaltigen Nutzung des ehemaligen Gartenschaugeländes wird vorgeschlagen, einen Monat lang eine Art Gartenschau im Kleinformat durchzuführen. Die bestehende Gartenschau-Infrastruktur - sprich Gelände, Bühnen und Parks - könnte dabei für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden, heißt es in der Vorlage.
Vorstellbar wären etwa Themenwochenenden mit verschiedenen Schwerpunkten - beispielsweise ein Blaulichttag, ein Lichterfest, ein Tag der Inklusion, ein Fest der Kulturen oder auch ein Nachhaltigkeitstag. Und jeweils von Donnerstag bis Sonntag könnte es regelmäßige Programme auf einer zentralen Bühne in den Erlebnisauen geben. Die Verpflegung der Gäste wäre dabei durch Vereine und Foodtrucks vorgesehen. Außerdem im Ideenpool: Begleitende Ausstellungen, wie etwa „Floristik im Kuhstall.“ Auch der Zwingergarten könnte durch die „Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Balingen (ACK)“ im Zuge der Veranstaltung wieder mit Leben gefüllt werden.
Neben Erlebnisauen und Zwingergarten sind auch Aktivpark, Stadtgarten und gegebenenfalls der Marktplatz für Sonderveranstaltungen in die Überlegungen miteinbezogen.
Das Gemeinschaftsgefühl fördern
Der Fokus soll bei der „Gartenschau Reloaded“ auf der Einbindung lokaler Vereine, Schulen, Kindergärten und Organisationen sowie der Beteiligung von Kulturträgern (unter anderem Jugendkunstschule, VHS, NABU, Landfrauen, Imkerverein) liegen. „Die Veranstaltung versteht sich als Bühne für Kultur, Bildung und Integration – sie lädt Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe ein, sich einzubringen und miteinander in den Austausch zu treten“, heißt es von Seiten des Stadtmarketings.
Der Vorlage ist ebenfalls zu entnehmen, mit welchen Kosten die geplanten Veranstaltungen verbunden sind. So müsste für 2026 ein Budget in Höhe von 60.000 Euro dafür bereitgestellt werden. Am 11. November wird der Verwaltungsausschuss in seiner Sitzung zunächst darüber beraten, bevor am 25. November dann die Entscheidung im Gemeinderat fällt. Gleich voraus schickt die Stadtverwaltung, dass für das Projekt „Gartenschau Reloaded“ weitere zusätzliche finanzielle Mittel im Ergebnishaushalt 2027 beschlossen werden müssten.
