SPD Zollernalb
: Weiger-Schick und Ochs als Kandidaten gewählt

Die SPD im Zollernalbkreis hat Katja Weiger-Schick als Landtagskandidatin und Dominik Ochs als Zweitkandidaten aufgestellt.
Von
swp
Zollernalbkreis
Jetzt in der App anhören
Die SPD im Wahlkreis 63 hat die Weichen für die Landtagswahl 2026 gestellt. Die Genossinnen und Genossen gehen mit Katja Weiger-Schick als Kandidatin und mit Dominik Ochs als Zweitkandidaten ins Rennen.

Die SPD im Wahlkreis 63 hat die Weichen für die Landtagswahl 2026 gestellt. Die Genossinnen und Genossen gehen mit Katja Weiger-Schick als Kandidatin und mit Dominik Ochs als Zweitkandidaten ins Rennen.

SPD Zollernalb/Peter Johannes Weiger
  • SPD Zollernalbkreis hat Katja Weiger-Schick und Dominik Ochs als Kandidaten für die Landtagswahl 2026 gewählt.
  • Weiger-Schick ist langjährige Kreisvorsitzende und Journalistin, Ochs ist Gemeinderat und Juso-Kreisvorsitzender.
  • Beide betonten die Bedeutung von Ehrenamt und ehrlichen Lösungen für komplexe Probleme.
  • Weiger-Schick hob die Wichtigkeit des Handwerks und der Gesundheitsversorgung hervor.
  • Ochs betonte die Rolle der SPD gegen rechte Narrative.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beide Bewerber waren den Kreisverbänden wohlvertraut: Katja Weiger-Schick als langjährige Kreisvorsitzende, dem Ortsverein Meßstetten zugehörig, Journalistin und wohnhaft in Nusplingen. Als Zweitkandidat: Dominik Ochs, unter anderem Gemeinderat in Balingen und engagiert als stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender. Als Delegierte, die den Kreisverband Zollernalb bei der nächsten Landesvertreterversammlung vertreten, wurden die beiden Kandidaten sowie Nils Maute, der Vorsitzende des Stadtverbands Albstadt gewählt.

Katja Weiger-Schick blickte zunächst auf die Bundestagswahl zurück, deren Ergebnis den Genossinnen und Genossen noch in den Knochen stecke. Sie dankte für den gemeinsamen Wahlkampf: „Ich hätte uns allen ein anderes Ergebnis gewünscht.“ Trotz allem wolle sie selbstbewusst, mit Zuversicht und Tatendrang in den Wahlkampf starten. Am Herzen liege ihr eines: „Wir müssen ehrliche Lösungen anbieten, wenn Probleme komplex sind. Keine billige Polemik. Auch wenn das gerade, vor allem von rechts, sehr in Mode ist.“

„Wir müssen unsere ehrenamtlich Aktiven stärken“

In ihrer Rede legte sie den Fokus auf die aktuellen Herausforderungen, mit denen die Menschen in Baden-Württemberg zu kämpfen hätten. „Wir müssen das soziale Gewissen in der nächsten Landesregierung sein.“ Es dürfe nicht sein, dass „soziale Einrichtungen kaputtgespart würden“, sagte die zweifache Mutter in Richtung der nächsten Landesregierung. „Baden-Württemberg ist das Land des Ehrenamts. Wir müssen unsere ehrenamtlich Aktiven stärken und ihnen keine Steine in den Weg legen“, unterstrich die Landtagskandidatin der SPD.

Am Herzen liege ihr das Handwerk, quasi von Haus aus. „Unsere Handwerksbetriebe bilden Fachkräfte aus und schaffen Arbeitsplätze. Sie brauchen kalkulierbare Rahmenbedingungen und nicht fortwährend neue Bürokratie“, so Weiger-Schick weiter. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hat Katja Weiger-Schick als Ehrenamtskoordinatorin im Ankunftszentrum Ukraine Meßstetten viele Erfahrungen im Bereich Integration gesammelt, wie sie ausführte. Ein Schwerpunktthema: die Gesundheitsversorgung im Zollernalbkreis. Ganz aktuell: die Schließung der Notfallpraxen.

Schon seit vielen Jahren politisch aktiv

Der Zweitkandidat Dominik Ochs, 30 Jahre, aus Balingen ist Veranstaltungstechniker. Als Vorstandsmitglied der SPD Balingen und als stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos ist er schon lange politisch aktiv. Erfahrungen in der Kommunalpolitik sammelt Ochs aktuell im Gemeinderat in Balingen. Er sieht sich als Sozialdemokrat von der Fußsohle bis zur Haarspitze. „Gerade in Zeiten, in denen weltweit rechte Narrative lauter und stärker werden, braucht es die Stimme der Sozialdemokratie. Um dieser Stimme wieder Ausdruck zu verleihen, bin ich in die SPD eingetreten“, so Ochs am Freitag in seiner Vorstellung. „Unser Land braucht Veränderung, und ich bin überzeugt, dass die SPD diese am besten bewirken kann.“

Die Diskussion um Meinungsfreiheit werde immer häufiger von rechtsextremen Gruppen genutzt, um ihre hasserfüllten Ansichten zu verteidigen: „Natürlich darf jeder seine Meinung haben, aber Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man alles sagen kann, ohne dafür kritisiert zu werden.“