Schicksalsschlag: Gemeinde trauert um ermordete Schörzingerin

Vor dem Haus der Familie sind Blumen und Kerzen aufgestellt. Schörzingen trauert um die verstorbene Natia M.
Jennifer Dillmann- Schörzingen trauert um Natia M., Mutter zweier Kinder, die in Georgien beerdigt wurde.
- Die 37-Jährige wurde am 13. August in Zugdidi erstochen, die Tatverdächtige ist festgenommen.
- Natia M. war aktives Gemeindemitglied, sang im Kirchenchor und gab vhs-Kurse zur georgischen Küche.
- Freunde und Bekannte veranstalteten in Schörzingen eine Gedenkfeier zu ihrem Andenken.
- Die genauen Umstände der Tat sind unklar, das Auswärtige Amt äußert sich nicht zum Fall.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Vor dem Haus in Schörzingen sind viele Blumen und Kerzen aufgestellt. Sie zeugen vom Andenken an Natia M. Gemeinsam mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann besuchte sie ihre Heimat Georgien – doch kehrte nicht zurück. Die Beisetzung erfolgte bereits letzte Woche in Georgien. Vater und Kinder kehren erst im September zurück.
Aktiver Teil der Gemeinde
Am vergangenen Sonntag veranstalteten Freunde und Bekannte eine kleine Gedenkfeier für sie in Schörzingen. Sie ist ein aktiver Teil der Gemeinde gewesen, sang im Kirchenchor Schörzingen-Deilingen. Vereinzelt gab sie Klavierunterricht und war für ihre vhs-Kurse zur georgischen Küche bekannt. Von Bekannten wird sie als optimistische Frohnatur beschrieben. Sie sei eine offene und interessierte Frau gewesen, die sich für ihre Mitmenschen sehr einsetzte.
Die Faktenlage um das ereignete Familienunglück ist sehr dünn. Von der Pressestelle des Auswärtigen Amts heißt es nur: „Der Fall ist dem Auswärtigen Amt bekannt.“ Weitere Auskünfte werden nicht erteilt.
Keine offiziellen Auskünfte
In der georgischen Presse wird der Fall aufgegriffen, doch die Informationen widersprechen sich. Unter anderem wird ein anderer Nachname angeführt und auch das Alter der Verstorbenen wird unterschiedlich beziffert.
Worin die Berichte übereinstimmen ist, dass der Tod von Natia M. am 13. August in Zugdidi kein Unfall zu sein scheint. Demnach soll eine vermeintliche Freundin sie erstochen haben. Als Tatwaffe wurde ein Messer sichergestellt. Die Verdächtige ist 33 Jahre alt und wurde von der Polizei festgenommen.