Durchsuchung in Balingen: Polizei beschlagnahmt kiloweise Drogen und Klappmesser

Monatelang waren die Beamten den beiden Verdächtigen auf der Spur. Am Freitag haben sie das Duo festgenommen.
---/Polizei Düsseldorf/dpa (Symbolbild)- Polizei nimmt in Balingen zwei mutmaßliche Dealer am Freitag, 30. Januar, fest
- Verdächtige: 37- und 40-jährig; Vorwurf: bewaffneter Handel mit Betäubungsmitteln
- Beschlagnahmt: >1 kg Drogen, darunter ca. 5200 Ecstasy-Tabletten
- Funde: >1 kg Amphetamin, ~450 g Ketamin, >170 g Kokain, griffbereite Klappmesser
- Wohnungen und Garage durchsucht; beide in U-Haft, Ermittlungen dauern an
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Polizei hat am Freitag, 30. Januar, zwei mutmaßliche Rauschgiftdealer festgenommen. Das teilte die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Den beiden Männern, einem 37- und einem 40-Jährigen, wirft die Staatsanwaltschaft Hechingen vor, bewaffneten Handel mit Betäubungsmitteln betrieben zu haben. Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Ermittler über ein Kilogramm Drogen, darunter rund 5200 Ecstasy-Tabletten.
Die Drogenfahnder sollen die Tatverdächtigen über mehrere Monate beobachtet und teils verdeckt ermittelt haben. Dabei verdichteten sich die Hinweise, dass die beiden Männer die regionale Rauschgiftszene mit verschiedenen, teils selbst hergestellten Drogen versorgt hatten. Der 40-Jährige stellte dafür laut Polizei seine Wohnung zur Drogenproduktion zur Verfügung.
Ermittler nehmen Dealer in Balingen fest
Am Freitag durchsuchten die Beamten die Wohnungen der Verdächtigen in Balingen sowie eine Garage, die der 37-Jährige angemietet hatte. Dort fanden sie unter anderem mehr als ein Kilogramm Amphetamin, rund 450 Gramm Ketamin, über 170 Gramm Kokain sowie mehrere griffbereit gelagerte Klappmesser.
Die Polizei nahm die Männer vorläufig fest und führte sie noch am selben Tag dem Haftrichter beim Amtsgericht Hechingen vor. Die beiden Verdächtigen sitzen seitdem in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei will weitere Handelsstrukturen, Drogenhändler und Abnehmer der Betäubungsmittel identifizieren.
