Personalie im Landkreis
: Frische Energie fürs Veterinäramt

Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Zollernalbkreises hat seit Mitte Oktober eine neue Leitung. Dr. Ulrich Stähle folgt auf Ruheständlerin Gabriele Wagner. Stähle steht für unbürokratische Lösungen.
Von
swp
Balingen
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Dr. Ulrich Stähle (links) und Landrat Günther-Martin Pauli bei der Ernennung.

Dr. Ulrich Stähle (links) und Landrat Günther-Martin Pauli bei der Ernennung.

Steffen Maier/Landratsamt
  • Dr. Ulrich Stähle leitet seit 15. Oktober das Veterinäramt im Zollernalbkreis.
  • Vorgängerin Gabriele Wagner ging in den Ruhestand – Stähle war seit 2017 im Amt tätig.
  • Schwerpunkte: Tierschutz, Tiergesundheit, Lebensmittel- und Fleischhygieneüberwachung.
  • Ziel: Unbürokratische Lösungen und Kommunikation auf Augenhöhe mit Bürgern und Wirtschaft.
  • 20 Mitarbeitende überwachen Tierbestände und Lebensmittelkette – Schutz von Mensch und Tier.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Landrat Günther-Martin Pauli hat dieser Tage Dr. Ulrich Stähle mit Wirkung ab dem 15. Oktober zum neuen Leiter des Amts für Veterinärwesen und Verbraucherschutz ernannt. Der 39-Jährige folgt auf Dr. Gabriele Wagner, die in den Ruhestand ging.

Stähle ist laut einer Pressemitteilung der Landkreisverwaltung bereits seit 2017 beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz im Zollernalbkreis tätig. Vorige Stationen waren die Veterinärämter Rems-Murr-Kreis und Neckar-Odenwald-Kreis, zwischenzeitlich war er abgeordnet zum Ministerium für Ernährung, ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Stuttgart. Das Studium der Tiermedizin absolvierte Stähle an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, das Promotionsverfahren durchlief er an der Ludwigs-Maximilians-Universität München und der Universität Hohenheim. „Dr. Stähle wird die oft komplexen Anforderungen mit frischer Energie und dem notwendigen Fingerspitzengefühl angehen“, so Landrat Pauli. Stähle selbst sagt, er wolle, wo immer der Rechtsrahmen die Möglichkeit biete, für unbürokratische und pragmatische Lösungen eintreten. Hierzu sei ihm der Austausch und die Kommunikation auf Augenhöhe mit betroffenen Bürgern und Wirtschaftsbeteiligten besonders wichtig.

Viele Aufgabengebiete abzudecken

Etwas mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Amt, für das Ulrich Stähle nun verantwortlich zeichnet, tätig: Tierärzte, Veterinärhygienekontrolleure, Verwaltungsangestellte und Lebensmittelkontrolleure. Die Aufgaben verteilen sich auf die Bereiche Tierschutz, Tiergesundheit sowie Lebensmittel- und Fleischhygieneüberwachung. Im Bereich Tierschutz geht es darum, Tiere vor Schmerzen, Leiden und Schäden zu bewahren. Die Tiergesundheitsüberwachung hat die systematische Beobachtung und Kontrolle des Gesundheitszustands von Tierbeständen, insbesondere in der Nutztierhaltung zum Inhalt. Das Ziel ist, Krankheiten frühzeitig zu erkennen, Seuchen-Ausbrüche zu verhindern, die Gesundheit der Tiere zu fördern und damit zugleich die öffentliche Gesundheit und die Wirtschaft zu schützen.

Die Lebensmittel- beziehungsweise Fleischhygieneüberwachung ist laut Landratsamt ein zentraler Bestandteil des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und dient der Sicherheit und Unbedenklichkeit von Lebensmitteln. Überwacht wird entlang der gesamten Lebensmittelkette – von der Produktion über die Verarbeitung, den Transport, die Lagerung bis hin zum Verkauf und die Abgabe an die Verbraucher.